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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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5. Ich gebe, o mein Gott, aufs neue mich ganz zu dei⸗ nem Opfer hin. Erwecke mich zu neuer Treue, nnd bilde mich nach deinem Sinn. Weich, eitle Welt! O Sünde, weich, Gott hoöͤrt es: jetzt entſag ich euch.

6. Befeſtige dies mein Ver⸗ ſprechen, mein Vater, und bewahre mich, daß ich es nie⸗ mals möge brechen! Mein ganzes Leben preiſe dich! Gott meines Heils, ſei ewig mein, und laß mich dein auch ewig ſeyn! Mel. Liehſter Jeſu! w lun

(a) ein Erlöſer, 223 M der du mich dir zum Eigenthum erkaufet; als dein Jünger bin auch ich vormals auf dein Wort ge⸗ taufet. O erwecke mich zum Flleiße, recht zu ſeyn, das was ich heiße.

2. Laß mich oft mit Acht⸗ ſamkeit meiner Taufe Bund betrachten, und nur das zu jeder Zeit für mein größtes Wohlſeyn achten, daß ich, Jeſu, deinen Willen treulich ſuche zu erfüllen!

3. Dieſer Erde Gut und Ruhm bleibt im Tode doch zurücke; nur ein wahres Chri⸗ ſtenthum folgt uns nach zum ew'gen Gluücke. Davon iſt guch, nach dem Sterben, ewig Segen zu ererben.

4. Laß mich denn, wie dirs gefällt, deinem Dienſt, Herr, ganz ergeben, und entfernt vom Sinn der Welt, als dein

Werke und Wohlthaten Gottes.

treuer Jünger leben, daß ich einſt auch, wann ich ſterbe, das verheißne Leben erbe! Mel. Wer nur den lieben Gott 00 2(b)Sch bin getauft 23 Nnach Jeſu Leh⸗ ren, dich, Vater, deinen Sohn und Geiſt ſo zu beken⸗ nen und zu ehren, daß Herz und Mund und That dich preißt, und dann des Glücks, ein Chriſt zu ſeyn, mich hier ſchon und einſt dort zu freun. 2. Du haſt zu deines Rei⸗ ches Erben, o treuer Vater, mich erklaͤrt; es hat die Frucht aus ſeinem Sterben dein Sohn, mein Heiland mir ge⸗ währt; und dir mein Leben ganz zu weihn, ſoll ſelbſt dein Geiſt mein Beiſtand ſeyn. 3. Gelobt, mein Gott, ſei deine Liebe, die mir, noch eh ich dich gekannt, aus freiem

väterlichem Triebe ſchon ſo

viel Gutes zugewandt! Wie huldreich haſt du mein ge⸗ dacht, und für mein wah⸗ res Wohl gewacht!

4. Dir geb ich mich, mein Gott, aufs neue, nun ganz aus Dank und Liebe, hin.

Erwecke mich zu ſteter Treue,

und bilde mich nach deinem Sinn. Was dir mißfallt, ſei fern von mir, und hei⸗ lig ſei mein Leben dir.

5. Damit ich, was ich hier verſpreche auch redlich halte und getreu, nie mein Ge⸗ lübd' aus Leichtſinn breche, ſteh, Gott, mit deiner Kraft mir bei, und fall ich, ſo ver⸗

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di, mein Gott,

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2. Welchei

Taufe Gabe, und Ethe bin