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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Opfer bringen. Gib dem guten Willen Kraft, gib ihm das Vollbringen.

Mel. Schon iſt der Tag von

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lag ſo ſchwer auf ihm die Laſt der Sünden! Wie unaus⸗ ſprechlich duldet er für euch, ihr Menſchenkinder! So lei⸗ den ſah von Anbeginn die Erde keinen je, As ihn, ſo wird auch keiner leiden. 2. Der Sohn des Höchſten, Eins mit Gott, ein Helfer, ein Gerechter, ward frecher Miſſethäter Spott, und ſei⸗ nes Volks Gelächter. Wie ein Verbrecher ſtand er da, verklagt, verläumdet. Wer ihn ſah, der ſah ihn mit Verachtung.

3. Geſchäftig war der Frevler Wuth, erfindriſch, ihn zu plagen. Sein Leib war ganz bedeckt mit Blut, voll Striemen und zerſchlagen. Mit einer Dorunenkron' ge⸗

rkront, in Königskleidern aus⸗

gehöhnt, ſtand er vor ſeinen Feinden.

4. Den Heiden, der ſein Richter war, ergriff ein menſchlich Schrecken; er ſtellt ihn ſeinen Brüdern dar, ihr Mitleid zu erwecken Seht, welch ein Menſch! Ich kann ihn nicht verdammen; denn die Unſchuld ſpricht zu mäch⸗ tig für ſein Leben.

Werke und Wohlthaten Gottes.

5. Vergeblich, ach! ver⸗ geblich war die Menſchlich⸗ keit des Heiden: die aufge⸗ brachte wilde Schaar ſah' Jeſu Schmach mit Freuden. Sein Tod befriedigt ſie allein, ſie ſtüͤrmten auf den Richter ein, und ſchrie'n: Er ſterb' am Kreuze!

6. Du denkeſt ohne Schau⸗ dern nie an dieſe Wuth der Sünder, du ſprichſt: die Rache ſtrafet ſie! noch ſtraft ſie ihre Kinder. O Seele, denkſt du auch dabei an deine Suͤnden? Biſt du frei von Schuld am Tode Jeſu?

7. Sieh, welch ein Menſch! er wird füͤr dich verſchmähet und zerſchlagen! Hör' ihn, er ſpricht: ich ſelber, ich muß deine Suͤnden tragen. Die Schuld iſt dein, durch mei⸗ nen Tod verſöhn' ich, Sün⸗ der, dich mit Gott, und ſterb' um deinetwillen.

8. O hochgelobter Gottes⸗ ſohn, du Tilger meiner Sün⸗

den, erhöht auf deines Va⸗

ters Thron, ach, laß mich Gnade finden! Laß deines Todes Schmach und Pein Gerechtigkeit und Heil mir ſeyn, um deiner Liebe Willen!

9. Ich ſchwöre, Welter⸗ löſer, dir, und willig will ichs halten: ſo wahr du le⸗ beſt, ſoll in mir nie deine Lieb erkalten! Dein Leiden und dein Tod ſoll mich, ſo lang ich lebe, Herr, an dich und deine Lieb' erinnern!

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