A1elch ein Menſch d diich verſchmähe e= Jen! Hor ihn ſelber, ich mi Sürin tragen. De dmeein, durch mi⸗ ſöhn⸗ ich, Sür d nit Gott, umd uf netwillen. Js gelobter Gotte⸗ 1= zer meiner Siy 1= auf deines Jo⸗ hau ach, laß mih n! Laß dein ach und Pei und Heil m. 1 uer kiebe Willen hywöre, Weltm r. 1 und willig ni ſo wahr du b mir nie deue m! Dein Lodde = d ſoll mich, ſ —, Herr, an dit eb' eriuem,
Erlöſung.
10. Lockt mich die Welt, lockt Fleiſch und Blut mich auf den Weg der Sünde; ſo rüſte mich mit Kraft und Muth, daß ich ſie überwinde. Dann rufe du mir liebreich zu, denk, welch ein Menſch ich war! und du, du woll⸗
teſt mich nicht lieben?
In voriger Melodie.
ie groß, o Herr, 154 W erſcheineſt du auf deinen Leidenswegen! Mit welcher hohen Seelen⸗ ruh gehſt du dem Tod ent⸗ gegen! Voll Zärtlichkeit und Edelmuth warſt du bereit, nur uns zu Gut, des Kreuzes Schmach zu tragen. 2. Die Menſchen für die
Ewigkeit voll Weisheit zu er⸗
ziehen, war ſtets bei deiner Lebenszeit dein ernſtliches Be⸗ mühen, und ſelbſt im Tode wollteſt du für ſie Heil, Troſt und Seelenruh voll Großmuth noch erwerben.
3. Drum ſtiegſt du auf der Leidensbahn, voll Hel⸗ denmuth, mit Freuden ge⸗ troſt auf Golgatha hinan, den Kreuzestod zu leiden;
hier zeigeſt du dich, Gottes
Sohn, bei Schmerzen, Mar⸗ tern, Spott und Hohn in deiner wahren Größe.
4. Mit hoher Würde dul⸗ deſt du des Kreuzes Schmach und Schmerzen, ſprichſt Troſt betrübten Seelen zu, und bitt'ſt mit edlem Herzen ſelbſt
5. Ach, ſieh ihn hier, er⸗ löſter Chriſt, ſchuldlos zum Kreuze bringen! Sieh, wie ſein Blut zur Erde fließt; ſieh ihn zum Tode ringen! Sieh ſeine Wunden, ſeinen Schmerz! Denk an ſein lie⸗ bevolles Herz! Ach! ſieh ihn duldend ſterben!
6. Hier denk an jenen Zweck zurück, der ihn hie⸗ her getrieben! Nun ſag' bei dieſem Tranerblick: willſt du noch Sünden lieben? Nein, hier, o Chriſt, entſchließe dich bei ſeinem Tode feierlich, dein Leben ihm zu weihen!
7. Entſag' den Sünden dieſer Welt und ſündenvol⸗ len Freuden; flieh Menſchen⸗ haß, der ihm mißfällt; ſuch. Alles zu vermeiden, was dich zur Sünde reizen kann; geh ſtandhaft auf der Tugend⸗ bahn der beſſern Welt ent⸗ gegen!
8. O Jeſu! der du für uns ſtarbſt zur Rettung vom Ver⸗ derben: uns ſo viel Heil und Troſt erwarbſt durch Leh⸗ ren, Leiden, Sterben, ſteh uns mit deiner Hülfe bei, daß wir, ſtets unſrer Pflicht getreu, nach deiner Lehre leben!
9. Doch auch bei unſrer Sündenſchuld und bei dem Druck der Leiden wollſt 3
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