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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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74 Werke und Wohlthaten Gottes.

4. Du, du biſt der Mitt⸗ ler worden, der die Welt mit Gott verſoͤhnt; haſt der ſchwachen Menſchheit Orden wieder mit dem Recht belehnt, in den Himmel einzugehen, und da Gottes Herrlichkeit, nach vollbrachter Pruͤfungs⸗ zeit, ewig einſt verklärt zu ſehen. Fromme! faſſet Zu⸗ verſicht, glaubet feſt: nur ſündigt nicht.

5. Sollte mich wohl Gott verlaſſen, wenn ich krank und hülflos bin? Nein, ſein Heil wird mich umfaſſen, troͤſten den betrübten Sinn. Und da kann mich nichts anfech⸗ ten. Er, der meinen Jam⸗ mer kennt, und mich gnaͤdig Bruder nennt, ſitzt als Herr zu Gottes Rechten, durch ihn bin ich Gott vereint; Gott iſt Vater und mein Freund.

6. Herr, wie groß iſt dei⸗ ne Güte! Meine Seele freut ſich dein. Laß doch ſtets mein ganz Gemüthe voll von dei⸗ nem Ruhme ſeyn! Nimmer will ich dein vergeſſen; dir

villl ich mich ganz vertraun,

rreudig folgen, auf dich baun. Deine Huld iſt nicht zu meſſen: gib, daß ich für deine Treu' dir auf ewig dankbar ſei.

Mel. Nun danket Alle Gott

2 r iſt gekommen ¹ 109 E er, 5 den die

Vaͤter harrten, und laͤnger dürfen wir nun keines Andern warten. Sein Lob erſchalle

laut in aller Welt umher! Wer brachte je der Welt mehr Licht und Heil, als Er?

2. Gott iſt mit uns! wir ſehn den Sohn, den Einge⸗ bornen, des Vaters Eben⸗ bild, den Retter der Verlor⸗ nen, der Reuevollen Troſt. Ihr Sünder, nehmt ihn an! Freut des Erloͤſers euch, der ſelig machen kann!

3. Gott iſt mit uns! nun hoͤrt der Arme ſeine Lehren, und, was er lehrt, iſt Heil. Er iſt's! die Tauben hoͤren; der Blinde ſieht, und ſchaut voll Dank zu Gott hinauf; des Lahmen Fuͤße gehn; die Todten ſtehen auf.

4. Er iſt gekommen, uns dem Vater zu verſoͤhnen, und mit der Tugend Kranz die Glaͤubigen zu kroͤnen. Gott iſt mit uns! Er will die Trau⸗ rigen erfreun: Er will der Schwachen Kraft, der Muͤ⸗ den Stärke ſeyn.

5. Gott ſei gelobt! Er iſt's, auf den die Väter harr⸗

ten. Heil uns! wir dürfen

nun nicht eines Andern war⸗ ten. Er ſchließt den Him⸗

mel auf; er nimmt die Suͤn⸗

der an. Frohlockt, und betet ihn und ſeinen Vater an.

Geburt Jeſu. (Weihnachtslieder.)

Mel. Lobet den Herren

110(Fhre ſei Gott in

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