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den Herren V
1 A
Erlöſung. 75
Herr iſt geboren, Suͤndern zum Heiland vom Hoͤchſten aus Gnaden erkoren. Laſſet uns ſein dankvoll, ihr Chri⸗ ſten, uns freun! uns auch gebyren 2. Schatten und Dunkel bedeckte den Erdkreis; es
irrten Voͤlker umher, wie die Heerden, verlaſſen vom
Hirten. Jeſus erſchien, Nächte verſchwanden durch ihn, die auch den Weiſen verwirrten.
3. Menſchen, berufen durch Liebe die Gottheit zu ehren, folgten der Zwietracht und haßten ſich vor den Al⸗ taͤren. Jeſus erſchien, und es ward Friede durch ihn. Friede! Singt's laut ihm zu
Ehren!
4. Unſchuld und Tugend entkeimten des Göttlichen Tritten, Troſt und Erquik⸗ kung trug er in der Wei⸗ nenden Hütten, ward ihnen Freund, hatte oft ſelber ge⸗ weint, ſelber geduldet, ge⸗ itten.
Höhe! ein ewiges Leben hat er durch ihn, ſeinen Sohn,
uns erbarmend gegeben. Bis
in das Grab ſtieg er vom Himmel herab, einſt uns zum Himmel zu heben.
6. Selige Hoffnung, einſt Jeſum, den Retter zu ſehen, und mit den S Schaaren der Herrlichen ihn zu erhoͤhen!
Iſt er nicht
uns herab. wenn unſre Hülle fällt, uns weder Tod noch Grab.
In eigener Melodie.
ſten, freuet euch!
Von ſemer Gnade Thron
beruft er uns zu ſeinem Reich, und ſendet ſeinen Sohn.
2. Er kommt nach ſeines Vaters Rath, mit Heil uns zu erfreun, und auf des ew⸗ gen Lebens Pfad der Welt ein Licht zu ſeyn.
3. Bei ſeinem Eintritt in die Welt umgibt ihn keine Pracht, die glaͤnzend in die Augen fällt und groß vor Menſchen macht.
. Er wird dem aͤrmſten
Anrchtt gleich, begehrt kein Erdengluͤck, verlangt allhier kein Königreich von einem Augenblick.
5. Er kommt, durch ſeiner
6. Er lehret uns die Sün⸗ de ſcheun, ſpricht Muth dem Schwachen zu, und ſchafft
uns, wenn wir ſie bereun,
Peguad guing und Ruh. .Er bringt den Troſt der
beſſern Welt vom Himmel
Nun ſchreckt,
8. Er öffnet uns dereinſt die Thuͤr zu ſeinem Hinmel reich. 1


