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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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du deine Wege

Kie ſoll ich dih erblichen! Du

reute man dir .2 ſoll die Dank⸗ Heil, in Freu⸗

gießen ſich vor

ich Schwacher ecerz will ich dir = um er guaͤdig

mich befrei (dich ſelbſt für retten, freu⸗ macher, dich. ß hier Keiner r dazu: da i meiner, da a ſt du! dden ich glau⸗ be s, das dich m wär's, dae abe, zu mik her⸗

= hwill ich erhe⸗

Erlöſung. 73

hernieder zog? Dein goͤtt⸗ liches Erbarmen. Ja, du, o Jeſu, haſt mit mitleids⸗

vollen Armen die ganze Welt

umfaßt.

5. Das ſchreibt in eure

Herzen, Betruͤbte! klagt nicht mehr! Zagt nicht in euren Schmerzen, als ob kein Hel⸗ fer wär? O ſehet auf! Ihr habet den beſten Helfer nah, der eure Seele labet: der treue Freund iſt da. 6. Die ihr mit ernſter Reue ſtill eure Schuld beweint, wißt, daß er euch verzeihe. Er ſelbſt, der Menſchen⸗ freund, ruft Milbegier'gen Suͤndern der Gnade Troſt⸗ wort zu, macht ſie zu Got⸗ tes Kindern, ſchafft ihnen Seelenruh.

7. Er uͤberſiehet Keinen, und weiß, was jedem nützt. Hat er nicht ſtets die Seinen von Anbeginn beſchützt? Nicht ſie in ihren Leiden zu tröſten ſtets gewußt? Erfreun iſt ſeine Freude, und Wohlthun

ſeine Luſt.

8. Er macht uns von dem Bande des Tod's auf ewig los, entreißet uns der Schan⸗ de der Sünd' und macht uns groß, gibt Weisheit, Muth im Leiden und Kraft zu jeder That, verſichert uns die Freu⸗ den, die Gott bereitet hat.

9. Er kommt zum Welt⸗ gerichte; der Boͤſewicht ver⸗ geht, wann da im hellen Lichte der Tugendfreund beſteht.

Ruhm mit Recht.

Wohl ewig allen denen, die ſeine Wege gehn, und einſt mit Freudenthraͤnen zu ſeiner Rechten ſtehn!

Mel. Gott, der du die Menſchen

108 S ell eurungan

Menſch geword'ner Gottes⸗ ſohn! Ewig ſei dir lobgeſun⸗ gen, daß du von des Him⸗ mels Thron, uns zu Gut, ins Fleiſch gekommen; der du voller Freundlichkeit laͤng⸗ ſtens ſchon vor meiner Zeit, dich auch meiner angenom⸗ men und mein Bruder wor⸗ den biſt, ſei gelobt, Herr Jeſu Chriſt!

2. Sei gelobt! denn dir gehoͤret Preis und Dank und O wie hoch haſt du geehret unſer ſterbliches Geſchlecht! Herr, du haſt es ſelbſt vermaͤhlet mit der goͤttlichen Natur, und vor aller Kreatur es zum Wohlthun dir erwaͤhlet; ja in dir, du Gottesſohn, herrſcht die Menſchheit auf dem Thron.

3. Du, du biſt der Völker Segen, kamſt, von Noth uns zu befrei'n; und wir koͤnnen deinetwegen jetzt ſchon Kin⸗ der Gottes ſeyn. Hat die Suͤnd' uns gleich verdorben: d ſo haſt du neue Kraft uns zur

Heiligung verſchafft, und idie

Tüchtigkeit erworben, einſt von Sünden voͤllig rein, ähn⸗ lich dir, o Herr, zu ſeyn.

A. Du l