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droh'n ihm Tod und Welt⸗ gerich.
8. So taͤuſcht die Suͤnde ihren Freund! So lohnt ſie ſchon auf Erden! Ach, wann die Ewigkeit erſcheinz, ach, wie wird's daͤnu ihm wer⸗ den? Viel Gutes, Herr, iſt mir verliehn: o lehre mich auch Suͤnden fliehn!
Mel. Herzliebſter Jeſu!
86 N zo iſt wohl Noth
8 und Elend auf der Erde, das von der Suün⸗ de nicht geboren werde? Ver⸗ wandeln ſich nicht ſtets der Thorheit Freuden in bittre Leiden?
2. O waͤren wir vom Juͤng⸗ ling bis zum Greiſe dir, Gott, gehorſam, immer gut und weiſe; was wuͤrden wir mit freudigem Gewiſſen fuͤr Gluck genießen!
3. Erhoͤhet wuͤrde jede Luſt auf Erden, und jede Buͤrde uns erleichtert werden, wenn unſer Herz den Lockungen der Suͤnde ſtets widerſtuͤnde!
4. Doch ach, ſie herrſcht, um Alles zu zerruͤtten, er⸗ ſchuͤttert Thronen und ver⸗ wuͤſtet Huͤtten, truͤbt jeden Segensquell, droht unſern Tagen mit harten Plagen
5. Wann koͤnnen Suͤnder froh zum Himmel ſchauen, an dich, Herr, denken ohne Furcht und Grauen? an Tod und Grab und an der Zukunft Leben, und nicht erbeben?
Werke und Wohlthaten Gottes. 6. Die Luſt zum Boͤſen feſ⸗
ſelt ſie, und wuͤthet; ſie leiden ſelbſt durch das, was ſie ge⸗ bietet, ſie bahnen ſich den
Weg durch ihre Freuden zu
Gram und Leiden.
7. O du, zu dem wir fromm die Haͤnde falten, gib, daß wir feſt uns an die Tu⸗ gend halten, und ſiegend
in Verſuchung, uns zum Le⸗
ben in Gott erheben! Mel. Herr, ich habe mißgehandelt
87 Gonl wie ſchreck⸗ G O₰ lich ſind Verbre⸗ chen, weil ſie, kaum vollen⸗ det, ſich ſelbſt verfolgen, furchtbar raͤchen, Richter, dein Geſetz und dich! Ach! dem Laſter folgt Verderben; Armuth, Schmach und fruͤ⸗ hes Sterben!
2. Und wie quaͤlt den ſein Gewiſſen, der verworfne Thaten uͤbt! Kann er jenes Troſt's genießen, den nur reine Tugend gibt? Kann er, ohne zu erbeben, denken
an ein kuͤnftig Leben?
3. Nur Ein Fehltritt auf den Wegen, die wir wan⸗ deln ſollen, Gott ! was ver⸗ nichtet der fuͤr Segen, wie verſenkt oft der in Noth!
Ach, was muͤſſen wir oft
leiden, blos fuͤr Einer Thor⸗
heit Freuden!
4. Starke, Gott, verfol⸗ gen Schwache; Schwache Schwaͤchre! Geiz und Neid, Menſchenhaß und Durſt nach
Rache,
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