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Erloͤſung. 59
Rache, Wolluſt, Stolz und Ueppigkeit: wie erfuͤllen die mit Plagen deine Welt, mit welchen Klagen!
5. Wie die Argliſt Frevel bruͤtet! Wie Gewalt und Ty⸗ rannei, gleich der Peſt im Mittag wuͤthet! wie im Fin⸗ ſtern Heuchelei trachtet, uͤber alle Zeiten Fluch und Jam⸗ mer zu verbreiten!
6. Und wir Suͤnder koͤnn⸗
ten waͤhnen, Gottes heiliges
Gericht ſtrafe keines Elends Thraͤnen, acht' auf unſre La⸗ ſter nicht? der Gerechte, der Verbrecher gelu' ihm gleich;
es ſey kein Raͤcher?
7. Waͤren wir nur gut und weiſe, deinem Willen unter⸗ than, gingen Juͤnglinge und Greiſe immer auf der Tu⸗ gendbahn; o wie ſtroͤmte Heil und Segen jeglichem von dir entgegen!
8. Wuͤrde nicht, wenn ſchon auf Erden keiner je der Noth entgeht, jede Laſt erleichtert werden; jede wah⸗ re Luſt erhoͤht, wenn den Lok⸗ kungen der Suͤnde unſer Herz ſtets widerſtuͤnde?
9. Ich erſchrecke, Herr, ich bebe, daß mein Herz ſo
oft vergißt, daß, wenn ich
nicht heilig lebe, eitel meine Hoffnung iſt: ſelig dort, und ſchon auf Erden ruhig und getroſt zu werden. 10. Laß des Laſters bittre Fruͤchte mir ſtets in Gedan⸗
ken ſeyn; mich nie zweifeln am Gerichte; auch den klein⸗ ſten Fehltritt ſcheun! Staͤrke mich, daß ich die Suͤnde immer glorreich uͤberwinde!
Mel. Wie groß iſt des Allm. 8 chlwelch ein Kampf in meiner Seele, welch ſteter Widerſpruch in mir! Mein Geiſt will, daß ich Gutes waͤhle, er ſehnt ſich, Gott, ſo heiß nach dir: allein das Fleiſch verfuͤhrt den Willen, macht ihn den Sinnen unterthan, ſtrebt, ihre Luͤſternheit zu ſtillen, und ſchmiegt ſich, ach! den Suͤn⸗ den an.
2. Ein doppeltes Geſetz regieret mein Weſen; o wie
raͤthſelbaft! Wenn mich der
Wahrheit Strahl beruͤhret, dann ſchmeck ich Frieden, fuͤhle Kraft; doch ſchnell ent⸗ ziebt ein Todesſchatten mir dieſes himmliſch reine Licht, ich muß im halben Lauf er⸗ matten, ich will, doch ich vollbringe nicht.
3. Der gute Vorſatz, den ich faſſe, er bleibt ein Traum der Phantaſie; ich thu das Boͤſe, das ich haſſe, und ſcheue oft der Tugend Muͤh. Getrieben, wie ein Schiff vom Winde, dem Maſt und Steuerruder brach: reißt ſie mich hin, die Macht der Sunde ; zu ſpaͤte Thraͤnen folgen nach.
4. Wer loͤſt mich von den
Skla⸗


