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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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56 in dem Gemuͤth, und macht mich zu einem Kinde, das vor ſeinem Vater flieht. Ach ich ſeh mit Reu' und Schrek⸗ ken tauſend Fehler, tauſend Flecken, und in der ver⸗ derbten Bruſt regt ſich oͤfters boͤſe Luſt.

3. Was ich Gutes an mir

habe, iſt von deiner Vater⸗ hand. O! wie manche gute Gabe haſt du, Herr, mir zugewandt! Selber auf dem Suͤndenpfade traͤgt mich ſchonend deine Gnade. Naͤh⸗ meſt du zuruͤck, was dein, ach! was wuͤrd' mir uͤbrig ſeyn? 4. Doch die Menge deiner Gaben klagt nur meinen Un⸗ dank an, weil ich ſie oft ganz vergraben, oder damit groß⸗ gethan; oft voll Leichtſinn ſie verſchwendet, und zu Suͤnden augewendet. 9! wie haͤuft ſich meine Schuld durch Verachtung deiner Hul?!

5. Sieh, hier lieg ich in dem Staube tief vor dir, mein Gott, gebuͤckt: doch mein demuthsvoller Glaube, der auf meinen Heiland blickt, hofft auf deine Vaterguͤte, und mein tief beſchaͤmt Ge⸗ muͤthe, das den Muth faſt ganz verlor, hebt ſich noch zu dir empyr.

6. Ja, die Wunder dei⸗ ner Liehe ziehen ganz mein Herz zu dir Ach, erhalte ſelbſt die Triebe treuer Dank⸗

Werke und Wohlthaten Gottes.

barkeit in mir! Vater! laß das ſchwache Lallen meines Lobes dir gefallen. Bilde mich, dein Eigenthum, ganz zu deines Namens Ruhm.

7. Meine Kraͤfte, meine

Glieder ſind zu deinem Dienſt bereit. Herr! ich falle vor dir nieder, voller Ehrerbie⸗ tigkeit. Was du willſt, zu thun und leiden, dies gelob' ich dir mit Freuden. Gott und Herr der ganzen Welt, thu' mit mir, was dir ge⸗ fällt!

Folgen der Suͤnde. Mel. Jeſus, meine Zuverſicht

wie ſanft iſt, Herr, 840 dein Joch! Peot, leicht dein guter Wille! Oft gedenkt die Seele noch je⸗ ner Ruhe, jener Stille, die in reinen Herzen wohnt und den Fleiß der Tugend lohnt. 2. Aber, ach! iſt er ent⸗ flohn, des Gewiſſens ſanfter

Friede; dann wird Qual

der Suͤnde Lohn, und ihr Dienſt macht krank und muͤde. Keine wahre Freude bluͤht, wo des Herzens Unſchuld flieht.

3. Druͤckend iſt des Laſters Joch, ſchwer der Suͤnden harte Bande; und ihr Sklave

waͤhlt ſie doch, taumelt an

des Abgrunds Rande, duͤnkt ſich gluͤcklich, groß und frei bei der tiefſten Sklaverei. 4. In der ungeſtuͤmmen Bruſt weilet keine Freude lange

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