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dieſer Seligkeit mein ganz Beſtreben ſeyn.
Mel. Schon iſt der Tag von Gott
76 Hen lehre mich, den
2 wahren Werth des Menſchen tief empſinden, und Allem dem, was mich entehrt, voll Abſcheu mich entwinden. mir aus meinem Sinn, was ich als Menſch vermag und bin durch deine weiſe Eute. 1
2. Ich, ich bin mehr, als Fleiſch und Bein. Du hauch⸗ teſt, Gott, aus Liebe mir auch die rege Seele ein, und gabſt ihr Kraft und Triebe, mehr als was dieſe Sinne ruͤhrt, und nur zu Sinnen⸗ freuden fuͤhrt, zu fuͤhlen und zu faſſen.
3. Gott, dieſen Vorzug
gabſt du mir vor ſo viel Millionen, die auch beſeelt, genaͤhrt von dir, auf deiner Erde wohnen. Was ihnen fehlt, gabſt du mir hin, Vernunft und Freiheit und den Sinn fuͤr Wahrheit, Weisheit, Tugend. 4. Du ſchufſt mich zur Ge⸗ ſelligkeit und fuͤr der Freund⸗ ſchaft Freuden, gabſt mei⸗ nem Herzen Fuͤhlbarkeit fuͤr Andrer Gluͤck und Leiden, und ſetzteſt auch mich in den Stand, das, was ich dachte und empfand, in Worten auszudruͤcken.
Werke und Wohlthaten Gottes.
Nie komm es
5. Ich kann mich ſelbſt und deine Welt und dich er⸗ kennen lernen; ich kann von dem, was dir mißfaͤllt, mich ohne Zwang entfernen. Und wer, wer zeigt die Grenzen an, wo ich nicht weiter ſtre⸗ ben kann nach Licht und Herzensguͤte?
6. In ſtiller Andacht kann mein Geiſt ſich bis zu dir erheben, und dir, den Erd' und Himmel preiſt, auch Preis und Ehre geben. Ich kann mich deiner Liebe freun, dir folgen, dir ergeben ſeyn und deiner Vorſicht trauen.
7. Nicht blos fuͤr dieſe kur⸗ ze Zeit rufſt du mich in dies Leben. Zum Vollgenuß der Seligkeit ſoll einſt die Seele ſchweben. Und wird auch einſt mein Leib zu Staub, er bleibt doch nicht des Gra⸗ bes Ranb; du, Herr! wirſt
ihn verklaͤren.
8. Vom Himmel kam, ge⸗ ſandt von dir, dein Sohn zu uns auf Erden; er kam und ward ein Menſch, wie wir, um Heiland uns zu werden. Wie hoch ſind wir durch ihn geehrt! wie ernſt⸗ lich durch ihn ſelbſt belehrt, der Menſchheit Werth zu ſchaͤtzen!
9. Und ich, ich ſollte mich entweihn, und gleich den Thieren handeln, der Flei⸗ ſchesluſt ergeben ſeyn, und Herr, vor dir nicht wandeln? Fern ſei ein ſolcher Sinn von
mir
att kwüüte d.
7 Piri der 1— uns der herr gegt un als uns deine 12 4 ie ſchuf ſie uns n zum Leben, wiag waͤhrt, das wehn Angſt beſchwert uns hier erſiek 4 Nicht bier un terland, alein öben, da iſt de deine Hand dasl r auſgehohen, das, 3 ig Erde nimm.
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