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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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zen Welt Bewe⸗ nd Leben. Was rper heißt, was nmel hegt, hat ebaut, die jetz aͤgt.

Eſſſ, ich danb

nich zu deinen 1b Wollteſt, Gutig⸗ dein Bildniß mm haſt du den u mir lebt und

rUnſterblichkeit huld geſchenkt. mich' ein großer = du, Gott, mih herrlich iſt das auu mich berufeſt

Ir, aͤhnlich ſeyn, ſeyn, wie du!

Ir, wenn ich

às mir ſelbſt dazu. dies große Zill

ör Augen ſchwe n eifrigſtes Be⸗ aum meinem Thu ztt, allein, daſ jie du, geſinnet

. 1 3₰n der Wahrhii nich auch Wahr⸗

und mit ſtetz muu⸗

allerſtaͤrkſtu

TVorſehung. 9

munterm Fleiß in Allem dem mich uͤben, was mich zur Weisheit fuͤhrt, zur Weis⸗ heit, die dich ehrt, und Al⸗ lem Beifall gibt, was du uns ſelbſt gelehrt. b

6. Laß deine Heiligkeit mich ſtets zum Muſter neh⸗ men. Hilf mir die Suͤnde fliehn, des Fleiſches Luͤſte zaͤhmen, nur das, was recht iſt, thun, des Guten mich er⸗ freun, und dem, der's uͤben will, auch gern behuͤlflich ſeyn.

7. Gib, daß ich ſo, wie du, ein Freund der Men⸗ ſchen werde, dem Wohlthun Freude macht, der Kummer und Beſchwerde dem Naͤch⸗ ſten gern erſpart, ſein Leben ihm verſuͤßt, und wo er hel⸗ fen kann, zu helfen willig iſt.

8. Noch bin ich weit ent⸗ fernt, o Gott, von dieſem Ziele; du weißt, was mir noch fehlt, und ich, ich ſel⸗ ber fuͤhle, wie wenig ich dir noch im Guten aͤhnlich bin. O bilde du mich ganz nach dir und deinem Sinn!

9. Begluͤckt iſt nur alsdann mein Lebenslauf auf Erden, wann ich dir immer mehr

ſchon hier kann aͤhnlich wer⸗

den. Dann werd' ich ewig auch mit dir vereinigt ſeyn, und mich ohn' Unterlaß, Gott ! deiner Guͤte freun.

Mel. Mein Gott, das Herz 75 Sch bin, o Gott, dein Eigenthum.

Du ſchufſt mich, dein zu ſeyn, mein ganzes Leben dir zum Ruhm, und deinem Dienſt zu weihn. 2. Du gabſt mir den ver nuͤnft'gen Geiſt, bewundernd einzuſehn, wie dich, Herr! deine Schoͤpfung preiſt, mit ihr dich zu erhoͤhn. 3. Was um mich iſt, ver⸗ kuͤndigt mir, Gott ! deine Herrlichkeit; zu ihrem Preiſe reizt mich hier ſelbſt jede Jahreszeitt. 4. Und ich, ich ſollte fuͤhl⸗ los ſeyn? Ich ruͤhmte dich, Herr, nicht? Ein Herold dei⸗ nes Ruhms zu ſeyn, bleibt meine groͤßte Pflicht. 5. O mache dieſer Pflicht mich treu, ſo treu, Herr; als ich ſoll. Mein Herz, mein Mund, mein Wandel ſei ſtets deiner Ehre voll! 6. Wer dich verehrt, haͤlt dein Gebot, ihm iſt's nicht Laſt, nicht Pein. Drum gib auch mir die Kraft, o Gott! gehorſam dir zu ſen. 7. Was du gebeutſt, iſt fuͤr uns gut: du willſt nur unſer Heil. Wohl dem, der deinen Willen thut! Du biſt ſein Troſt und Theil. 8. Er wandelt hier auf ebner Bahn, und ſelbſt in Traurigkeit ſchmeckt er, dir,

Hoͤchſter! zugethan, in dir zug

Zufriedenheit.

9. Nach hier vollbrachter Pruͤfungszeit nimmt ihn der Himmel ein. Herr! laß nach

dH die⸗