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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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bei aller Muͤh', der groͤſte Weiſe niemals ſie.

2. Du bildeteſt im Stu⸗ fengang, uns deiner zu er⸗ freuen, durch Ordnung und Zuſammenhang der Weſen lange Reihen; vom Menſchen bis zum Thier und Baum iſt nirgends leerer Zwiſchen⸗ raum.

3. Auch Engel, deren Geiſterblick kein ſchwaches Licht begrenzet, und denen hohes Himmelsgluͤck im rei⸗ chen Maaße glaͤnzet, ſchufſt du, o Gott, Unendlicher; der Weſen Vater und ihr Herr!

4. Fern von dem Hang zur Sinnlichkeit, die uns ſo oft entehret, vom Blendwerk jedes Wahns befreit, der die Vernunft bethoͤret, voll Kraft zu jeder guten That, betre⸗ ten ſie der Tugend Pfad.

5. Voll Eifer und voll Thaͤtigkeit ſucht jeder deinen Willen, und was dein hoher Wink gebeut, gehorſam zu erfuͤllen, und preiſt in lauten Jubeln gern dich, ſeinen

Vater, ſeinen Herrn.

6. Auch Menſchengluͤck und Menſchenheil vermehret ihre Freuden, froh nimmt an ih⸗ nen jeder Theil, er wird ſie nie beneiden; wird, wenn der Suͤnder Reue weint, und Tugend liebt, des Suͤnders Freund.

7. Gott, laß mich, dei⸗

nen Engeln gleich, mit reinen,

Werke und Wohlthaten Gottes.

frommen Trieben, wie ſie, an Tugendfruͤchten reich, dich, und die Bruͤder lieben, ſo werd ich einſt ganz engel⸗ rein mich deiner, o mein Vater, freun.

Mel. Vom Himmel kam der

2 Aer zaͤhlt, Unend⸗

68 2 8 licher, die Reih'n

der Weſen, die ſich deiner

freu'n, hinauf zu dir, als

Vater ſehn, aus allen Wel⸗ ten zu dir flehn?

2. Unzaͤhlbar iſt der See⸗ len Schaar, die einſt an Staub gefeſſelt war, nun losgebunden, dieſe Welt nicht mehr in ihren Schran⸗ ken haͤlt.

3. Unzaͤhlbar iſt der See⸗ len Schaar, die unbegreif⸗ lich wunderbar du noch zur Erde ſenden wirſt, und durch den Tod zum Leben fuͤhrſt.

4. Auf dieſem Erdball nicht allein ſind Weſen, die ſich deiner freun, hinauf zu dir als Vater ſehn, dir jauch⸗ zen, betend dich erhoͤhn.

5. Ein ungezaͤhltes Gei⸗ ſterheer riefſt du ins Leben, Gutigſter! Dein Reich iſt unermeßlich groß, iſt, Aller⸗ hoͤchſter! grenzenlos.

6. Wann einſt auf deinen Wink mein Geiſt ſich ſeinen Feſſeln auch entreißt, miſch ich in eure ſebgen Reihn, mich, Mitanbeter Gottes, ein.

7. Entzuͤckt vernimmt mein ſchaͤrfres Ohr das hoͤh're Lied im

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