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genwaͤrtig biſ. ₰ annſt hegriffen dem kein Ding
1. ch ziehe mich
— eoir — und offen⸗
er mir. ich Her; und 4 da ſind i eit Spur. Wen Dacht uberden aacht uͤberdente — ie präͤchtige Na⸗ mir Alles, Alle „G iſt Gottl wie
inte, wie groß
er Jubelſchall: AMſchen! Gottes lacht, die euch
A vorgebracht.
Jott! wie groß
el! Die Erd iſt Rvoll. O gib mir ume Triebe, daß
= ſe, wie ich ſol. ⸗zich kann und hat deinem Dienſt
. daß die Guter
¹³ mich zu dir lob As Gut! daß ſee
a Fallſtrick wer⸗ hr Genuß mit
—. Laßallen Miße de ſeyn; meil
a ei du allein.
mein Leben eine geh' nach jeuet — Drum mache
Anm und weiſe daß
Vorſehung.
daß ich hier thu', was dir gefaͤllt. Und end' ich dieſen
kurzen Lauf, ſo nimm zu
hoͤherm Gluͤck mich auf.
Vorſehung oder Erhaltung und Regierung der Welt.
Mel. Nun danket Alle Gott 54 Nichts iſt von unge⸗ faͤhr! Ein großer
Gott regieret, ein Gott, der ſeine Welt mit reichem Se⸗ gen zieret. Auch was uns Zufall heißt, iſt, eh es noch geſchieht, in ſeinem Plan be⸗ ſtimmt, und einer Kette Glied.
2. Er ſah vor aller Zeit, was kuͤnftig werden ſollte, und nichts iſt, nichts wird ſeyn, als was ſein Rathſchluß wollte; und Alles, was er will, iſt weiſe, recht und gut. O wohl mir, daß mein Gluͤck in Gottes Haͤnden ruht!
3. Wie duͤrft' ich mißver⸗ gnuͤgt in meinem Stande le⸗ ben? Kann jemals boͤſe ſeyn, was Gott mir pflegt zu ge⸗ ben? Der Thor nur klagt und murrt, und laͤſtert Got⸗ tes Rath; er hat nicht, was er will, und will nicht, was er hat.
4. Wer wahre Weisheit liebt, der liebt auch den Ge⸗ danken: Mein Heil, mein Fels iſt Gott , und wenn auch Welten wanken! Ich ſollte, was ich bin, nicht etwas anders ſeyn, und mein be⸗
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ſonders Loos ſtimmt mit dem Ganzen ein.
5. Mein Unmuth aͤndert nie die Ordnung aller Dinge. Ich quaͤle nur mich ſelbſt, wenn ich die Haͤnde ringe. Doch folg ich meinem Gott, ſo lindert ſich mein Schmerz; denn, was mich elend macht, iſt immer nur mein Herz.
6. Wie thoͤrigt wuͤrd' ich ſeyn, wenn ich begehren woll⸗ te, daß alles Ungemach nur mich verſchonen ſollte! Mein Vater liebt auch mich, und
miſcht mit Freundlichkeit in
ſeinen Segenskelch des Lei⸗ dens Bitterkeit.
7. Im Leiden lern ich mich und meinen Gott erkennen, und mich mit edlem Sinn von falſchen Freuden tren⸗ nen. Wie kann mir ſchreck⸗ lich ſeyn, was mich voll— kommner macht? Mehr iſt die Tugend werth, als Sin⸗
nenluſt und Pracht.
8. Die Tugend wird bald ſchwach im Schooße niedrer Freuden, und ſtark erſchei⸗ net ſie, umringt von ſtillen Leiden. Sie ſtrahlt am goͤtt⸗ lichſten aus tiefer Dunkel⸗ heit; da leuchtet ſie der Welt, und uͤberlebt die Zeit.
9. Hinweg mit bloͤder Furcht! Der Herr will mich regieren, mich auch auf rau⸗ her Bahn zu meinem Ziele fuͤhren. Hier bin ich, Herr, mein Gott! O ſtehe du mir bei, daß ſelbſt in Noth und
C2 Tod


