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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Ohttes.

2 Erde auf, V

zu ſegnen? Ddi

tund Herrlich reGüte reic Erd' und Him,

4 redigt Sonnen⸗ kurm, dich prei 2 Meere. Brin geringſte Wurn, a hädſerch er Baum licht, mich, ruft 8t Gott gemacht; = SchoͤpferChre

.. enſch, ein Leib,

E. nd ſo wunder⸗ der Menſch,

ſein Verſtand, u, leitet; der

er Schoͤpfung Preis, iſt ſich Beweis von nnd Groͤße.

Dhn ewig, omein ſeinen Namen!

Vater, ſei ge⸗ illle Welt ſag' Allle Welt fuͤrchl

aund hoff aufiht m gern! Wer

A nxnicht dienen? =er Melodie.

Himmel ruͤhmen Zottes Ehre, ihr It ſeinen Namen

üͤhmt der Erd⸗ *˙ Meere; ver⸗

Tnſch, ihr

ggt die unzͤh 22 Wer ſih le

Schoͤpfung. 33

die Sonn in ihrem Zelt? Sie

kommt und leuchtet uns von

ferne, und laͤuft den Weg, gleich als ein Held.

3. Vernimms, und ſieh die Wunderwerke, die die Natur dir aufgeſtellt! Ver⸗ kuͤndigt Weisheit, Ordnung, Staͤrke dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?

4. Kannſt du die unzaͤhl⸗ baren Heere der Weſen fuͤhl⸗ los wohl beſchau'n? Durch wen iſt Alles? Gib ihm Ehre! Mir, ruft der Herr, ſollſt du vertraun.

5. Mein ſind die Himmel, mein die Erde; an meinen Werken kennſt du mich. Ich werde ſeyn, der ich ſeyn wer⸗ de, dein Gott und Vater ewiglich.

6. Ich bin dein Schoͤpfer, Weisheit, Guͤte, ein Gott der Ordnung, und dein Heil. Ich bin's! Mich liebe dein Gemuͤthe, und nehm' an meiner Gnade Theil. Mel. Herr, wir ſingen deiner 52 Inſer Gott iſt groß

und maͤchtig, und ſeine Schoͤpfung ſchoͤn und praͤchtig, voll Weisheit und

Vollkommenheit. O ihr, ſei⸗

ner Allmacht Heere, verkuͤn⸗ digt eures Schoͤpfers Ehre und preiſet ſeine Herrlichkeit! Sein Kleid iſt reines Licht, er haͤlt im Gleichgewicht gan⸗ ze Welten. Der Weſen Heer, das weite Meer, den Engel und den Wurm ſchafft er.

2. Allmacht ſprach zum Nichts: es werde! Da trat auch unſre ſchoͤne Erde vor ihren Herrn, um aufzubluͤhn. Allmacht ſpricht: ſo ſtuͤrzen

Welten, die Berge fliehn vor

ihrem Schelten, und ſinken vor dem Donner hin. Er hat wie ein Gewand, die Him⸗ mel ausgeſpannt. Durch ihn gehet, gleich wie ein Held aus ſeinem Zelt, die Sonne und erfreut die Welt. 3. Er, der auf den Win⸗ den ſchwebet, er ſchaut die Erde an, ſie bebet! Er ruͤhrt den Berg an, und er raucht, Voͤgel naͤhrt er, ſpeiſt die Heerde, erneuert die Geſtalt der Erde, erfreut, was in ihr lebt und haucht. Mit milder Freundlichkeit gibt er zu ſeiner Zeit Allen Speiſe, liebt und erhaͤlt die ganze Welt, und traͤnkt die Thiere auf dem Feld. 4. Kraͤuter ſchuf er, uns zu heilen; den Mond, das Jahr darnach zu theilen; der Sonne Licht zur Fruchtbar⸗ keit. Gott iſt gnaͤdig, Gott regieret, wenn er die Flur mit Blumen zieret, und ſie mit Saatan uͤberſtreut. Der Wallſiſch und der Wurm, der Bluͤthenduft und Sturm zeugt vom Schoͤpfer. Der Tag, die Nacht ruͤhmt ſeine Macht und ruͤhmt, daß er fuͤr Alles wacht.

5. Gott voll Weisheit,

E Gott