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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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meine Freuden vor dem er⸗ ſten Athemzug. Zum Genuß fuͤr Leib und Seele haſt du, Herr! mit Freundlichkeit ſo viel Gaben ausgeſtreut, daß ich im Genuß oft waͤhle. Wer ſo viel, ſo gern mir gibt, o der zeigt, daß er mich liebt.

5. O, wer wollte je ver⸗ meſſen mitten in der ſchoͤnen Welt deiner Macht und Huld vergeſſen, und nicht thun, was dir gefaͤllt? Du, der ſelbſt dem kleinſten Wurme ſeine Vaterſorge weiht, du biſt's, der auch mich erfreut, in der Stille wie im Stur⸗ me. Herr, dir will ich ganz vertraun, und mein Heil auf dich nur baun!

Mel. Sei Lob und Ehr dem 50 Jenn ich, o Schoͤ⸗

SWBpfer! deine Macht, die Weisheit deiner Wege, die Liebe, die fuͤr Alles wacht, anbetend uͤberlege; ſo weiß ich, von Bewundrung voll, nicht, wie ich dich erheben ſoll, mein Gott, mein Herr und Vater!

2. Mein Auge ſieht, wo⸗ hin es blickt, die Wunder deiner Werke. Der Himmel, praͤchtig ausgeſchmuͤckt, preiſt dich, du Gott der Staͤrke! Wer hat die Sonn' an ihm erhoͤht? Wer kleidet ſie mit Majeſtaͤt? Wer ruft dem Heer der Sterne?

3. Wer mißt dem Winde ſei⸗ nen Lauf? Wer heißt die Him⸗ mel regnen? Wer ſchließt den

Werke und Wohlthaten Gottes.

Schooß der Erde auf, mit

Vorrath uns zu ſegnen? Du

Gott der Macht und Herrlich⸗

keit! Gott , deine Guͤte reicht

ſo weit, als Erd' und Him⸗ mel reichen.

4. Dich predigt Sonnen⸗ ſchein und Sturm, dich preiſt der Sand am Meere. Bringt, ruft auch der geringſte Wurm, bringt meinem Schoͤpfer Eh⸗ re! Mich, ruft der Baum in ſeiner Pracht, mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht; bringtunſerm Schoͤpfer Chre!

5. Der Menſch, ein Leib, den deine Hand ſo wunder⸗ bar bereitet; der Menſch, ein Geiſt, den ſein Verſtand, dich zu erkennen, leitet; der Menſch, der Schoͤpfung Ruhm und Preis, iſt ſich ein taͤglicher Beweis von deiner Guͤt' und Groͤße.

6. Erheb ihn ewig, o mein Geiſt, erhebe ſeinen Namen! Gott , unſer Vater, ſei ge⸗ preiſt, und alle Welt ſag': Amen! Und alle Welt furdht ihren Herrn, und hoff' auf ihn und dien' ihm gern! Wer wollte Gott nicht dienen?

d eigener Melodie. 51 ie Himmel ruͤhmen Gottes Ehre, ihr

Schall pflanzt ſeinen Namen

fort. kr eis,

Ihn ruͤhmt der Erd⸗ ihn die Meere; ver⸗

nimm, 0 Menſch, ihr goͤtt⸗

lich Wort! 2. Wer traͤgt die unzaͤhl⸗ baren Sterne? Wer fuͤhrt - die

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Gemüthe, und a meiner Gnade*

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6. Ich bin de he Weisheit, Gut a drtduun, 1 Ih bins! Micn

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