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le Kräfte ſteigt, die die Na⸗ tur bewegen. Du bleibſt ihr Herr, in deiner Hand bleibt Alles, was durch dich ent⸗ ſand.
5. Was für ein Wunder deiner Macht wird unſer Aug' nicht ſehen, wann nach der langen Grabesnacht die Tod⸗ ten auferſtehen, wann du von unſerm Staub den Reſt zu neuen Körpern werden läßt.
6. Allmaͤchtiger! erſtaunt fall ich vor deinem Throne nieder; mein bloͤder Geiſt verlieret ſich, und lallt nur ſchwache Lieder, bewundert dich und deine Kraft, die aus dem Tode Leben ſchafft.
7. Ol ſchenke mir die Zu⸗ verſicht, die deiner Macht vertrauet; der Macht, die Hülf' und Troſt verſpricht, wenn man auf dich nur bauet; auf dich und deines Armes Kraft, die Alles kann und Alles ſchafft.
Allwiſſenheit Gottes. Mel. O Gott, du frommer Gott
2ℳ(err, du erforſcheſt 24 9e mich, dir bin ich unverborgen; du kennſt mein ganzes Thun und alle meine Sorgen. Was meine Seele denkt, war dir bereits be⸗ kannt, eh' der Gedanke noch in meiner Seel' entſtand. 2. Nie ſpricht mein Mund ein Wort, das du, o Herr, nicht wiſſeſt. Du ſchaffeſt,
was ich thu; du ordneſt, du beſchließeſt, was mir begeg⸗
nen ſoll. Erſtaunt ſeh' ich auf dich: wie groß iſt dein Verſtand! wie wunderbar für mich! 3. Wohin, wohin ſoll ich vor deinem Geiſte fliehen?
Wo koͤnnt' ich jemals wohl
mich deinem Aug' entziehen? Führ ich gen Himmel auf, ſo biſt du, Höchſter, da; fuͤhr ich zur Tief hinab, auch hier biſt du mir nah.
4. Naͤhm ich auch, ſchnell zu fliehn, die Fittige vom Morgen; ſelbſt an dem fern⸗ ſten Meer blieb ich dir nicht verborgen. Auch da um⸗ ſchlöſſe mich doch deine All⸗ machtshand, denn du biſt uͤberall, und dein iſt jedes Land.
35. Spraͤch ich zur Finſter⸗ niß: ſei um mich, mich zu
decken! ſo ſucht ich doch um⸗
ſonſt vor dir mich zu ver⸗ ſtecken; denn auch die Finſter⸗ niß iſt vor dir helles Licht; die Nacht glaͤnzt wie der Tag vor deinem Angeſicht.
6. Du warſt ſchon über
mir, in meiner Mutter Leibe; du bildeteſt mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe! Ich danke dir, daß du mich wun⸗ derbar gemacht, und mei⸗ ner, eh' ich war, ſchon vä⸗ terlich gedacht.
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7. Du kannteſt mein Ge⸗
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lin, wie ich von 2 ſo uen Sich, oh mer lictauf falſchewge und laite wich den z, nich zu dir erlt Nel. Vie gmß ſtuh ſ gen Güt 1 9 l ſnd. i
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