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den So rkihmähn
Für Kranke,
Geneſende. 413
ſtill. Mich lehret ja mein Heiland
wie ich will! Stärk mich auch in der Krankheit Pein, Gelaſſen, ſo wie er, zu ſein.
6. Einſt kommen doch der Ruhe Stunden, Des Lebens Ende rückt herbei; Dann iſt das Leiden über⸗ wunden, Ich bin von aller Trüb⸗ ſal frei. Du ſelbſt giebſt mir, o Gottes Sohn, Nach dieſem Kampf den Gnadenlohn.
Mel. Die Tugend wird durchs. 672 So wahr der Aller⸗ . höchſte lebet, Er will den Tod des Sünders nicht, Der ganz zerknirſcht vor ihm er⸗ bebet, Und ſich ſein eignes Ur⸗ teil ſpricht. Er züchtigt uns zu
ſagen: Wie du, Gott, willſt, nicht
ſeiner Ehre Und unſerm Heil mit
Vatertreu; Nur, daß man ſich zu
ihm bekehre, Und zu dem Leben tüchtig ſei.
ſehe Den teuren Eid an mir er⸗ füllt. Wenn ich mit Ren um Gnade flehe, Wird meiner Seele Angſt geſtillt. Da meine Werke nichts verdienen, Bleibt deiner Gnade aller Preis; Die iſt an mir ſo groß erſchienen, Daß ich's nicht auszuſprechen weiß.
3. Ich ſah die Welt und alles ſchwinden, Und Sinn und Sprache ſtarben ſchon, Ich fühlte nichts als meine Sünden, Und ſah nur deinen Richterthron. Da rührte dich mein letztes Sehnen, Mein Jammer brach dein Vaterherz, Es ſchrieen für mich Jeſu Thränen, Und mich erbat ſein Blut und
4. Bald kam dein ganzer Troſt hernieder, Der holte mich vom Tod herauf, Und ſtärkte mich voll⸗
kommen wieder Zu einem neuen Lebenslauf. Du ſpracheſt freund⸗
lich mit mir Müden, Und ich vernahm dein Gnadenwort: Nun gehe hin, mein Kind, in Frieden, Und ſündige nicht mehr hinfort! 5. O welcher Seligkeiten Menge Erweckte dieſes Heil in mir! Dem
Danke ward mein Herz zu enge,
Und brannt und wallte nur von
dir. O würde ich die Angſt nicht wiſſen, In die mich deine Zucht geführt: So müßt ich deine Liebe miſſen, Die jetzt mich doch ſo innig rührt.
6. Ich weihe, was ich von dir habe, Mein Herz dir ganz zum Opfer ein. Es wird, o Schöpfer, deine Gabe Ja teu'r in deinen Augen ſein. Ich weiß nun, was
es ſei zu leben, Da ich, was 2. Du milder Gott, ich ſelber ſei, er mir ſtets im Sinne ſchweben, Was
ſterben ſei, erfuhr, Nun wird
ich dir in der Prüfung ſchwur.
7. Es iſt genug, daß ich vor Zeiten Nach meines Fleiſches Lüſten ging, Und in dem Netz der Eitel⸗ keiten Verſtrickt mit Leib und Seele hing. Ich bin ja darum nur geneſen, Daß ich die Seele retten kann, So fang ich denn ein andres Weſen Mit deiner Gnade Beiſtand an.
Mel. So gehſt du nun, mein Jeſu. 673 as iſt mein Troſt,
3 Herr Jeſu Chriſt, In meinen bangen Stunden, Daß du für mich geſtorben biſt, Für
Schmerz.
mich haſt überwunden. Welch


