10 Sonntagslieder.
noch mehr In Heilserkenntnis nehmen zu Und endlich bei dir finden Ruh. Mel. Chriſtus, der iſt mein Leben. 10 Der Herr, in deſſen Güte 6 Sich Erd und Himmel freun, Der ſegne, der behüte Dich, ſeines Volks Verein!
2. Der Herr, reich ohne Gren⸗ zen An Gnad und an Geduld, Laß hell und mild dir glänzen Das Antlitz ſeiner Huld!
3. Der Herr, dein Gott, er⸗ hebe Den Blick voll Freundlich⸗ keit, Daß er dir Frieden gebe, Wie keine Welt ihn beut!
4. Geſegnet bleib im Namen Des dreimal heilgen Herrn! Sein ganzes Volk ſprech: Amen! Er ſegnet ja ſo gern.
Mel. Werde munter, mein. 11 Hehr und heilig iſt die
— Stätte, Wo die From⸗ men zu dir flehn. Laß, ſo oft ich ſie betrete, Mich, o Herr,
dein Antlitz ſehn. Überall, wohin
ich ſeh, Fühl ich deines Geiſtes Näh, Doch die Welt und ihr Getümmel Trübt mir meinen Blick zum Himmel.
2. Von dem Irdiſchen ge⸗ ſchieden, Von dem Ewigen er⸗
nieder, Hebt der Glaube mich empor. Bruͤderlieb erfüllt mein Herz, Es vergißt der Kränkung Schmerz, Seh zu den geweihten Hallen, Ich die Mitanbeter wallen. 4. Heilges Wort der ewgen Wahrheit, Das dem Irrtum uns entreißt, Du erhellſt die Nacht zur Klarheit, Du durchſtrahlſt mit Licht den Geiſt. Nichts verhehlet ſich vor dir, Fehl und Schuld ent⸗ hüllſt du mir. Wo du, heilges Wort, erklungen, Haſt du Mark und Bein durchdrungen.
5. Weinend und mit bangem Zagen Trat ich oft ins Heilig⸗ tum; Doch bald ſtillte meine Klagen, Herr, dein Evangelium. Ich gab mich in Gottes Hand, Und, zum Mittler hingewandt, Hab ich, ganz in ihn verſunken, Gern den Leidenskelch getrunken.
6. Sink ich an des Altars Stufen, Ein gebeugter Sünder, hin, Hör ich heilge Stimmen rufen: Sei getroſt, dir iſt ver⸗ ziehn! Dann ſteh ich begnadigt auf, Fördre fröhlich meinen Lauf, Und das Herz hofft voll Ver⸗ trauen, Was es glaubt, dereinſt zu ſchauen.
7. Sieht mein Auge, naß von Thränen, Der Geliebten Stellen
füllt, Find ich hier den hohen leer: Hier ſtillt ſich mein banges Frieden, Der des Geiſtes Sehn⸗ Sehnen Bei dem Zuruf: weint ſucht ſtillt. An dem Strom der nicht mehr! Aus der Welt voll Erdenluſt Darbet doch zuletzt die Kampf und Streit Zu des Him⸗ Bruſt, Und es wird dem Herzen mels Herrlichkeit, Zur Gemeine bange Bei des Lebens wildem ſelger Frommen Hat der Herr
Drange.
3. Hör ich hier der Andacht
ſie aufgenommen. 8. Teuer bleibſt du meiner
Lieder, Dünkt es mir ein Engel⸗ Seele, Haus des Herrn, ſo lang
cher; Sink ich bang und zweifelnd ich bin. Nimmt des Grabes dunkle
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äte geh, frct vor di 3
„Erinnne


