k0 3. E. Daß die in dem letzten Vers des Lieds N. 774 befindliche Ausdruͤcke zwar nicht ultra Poſſe dieſes Periodi gehen, weil ſich Lutherus ſchon auch ſo ausgedruckt, aber Doch mit dem Genio Seculi nicht ganz harmoniren. Ferner habe ich gedacht, ob es nicht gut waͤre, kuͤnf⸗ tig in einem Indice anzuzeigen, wer dieſe und jene Lieder gemacht habe, ſonderlich wenn es ſehr merkwuͤrdige Maͤn⸗ ner der Kirche geweſen. Tantum
M. S. C. L. V.
ℳ... 4 JMey dem neuen Geſangbuche iſt, wie ich dafuͤr hal⸗ ) te, etwas praͤſtirt worden, das ich noch in kei⸗ ₰ nem andern wahrgenommen habe.
Nemlich, es iſt darinnen allen wahren Chriſten, die ihren Heiland kennen und lieben, ohne Unterſcheid, eine heilige Harmonie der Glaͤubigen aller Zeiten, bis auf die gegenwaͤrtige, vorgeleget, und daß das Lied des Lammes immer deutlicher wird und heller klinget, unwiderſprechlich erwieſen; ſo daß jedermann, der gerne in das Lob ſeines Schoͤpfers und Erloͤſers, daß Er iſt Menſch worden, und ſein Blut vergoſſen hat, mit einſtimmet, ſich von Herzen freuen wird, ſo viele ſchoͤne Lieder beyſammen zu finden, und ſich eines ſolchen Buches bedienen zu koͤnnen.
Ich habe von den Evangeliſchen Liedern im ſiebzehn⸗ den Seculo die von N. 662 bis 797 mit beſonderer At⸗ tention durchgeleſen. Darunter habe ich zwar verſchie⸗ dene gefunden, die, wenn ſie weggelaſſen worden waͤ⸗ ren, das Buch kleiner und darum nicht ſchlechter gemacht haͤtten. Sie ſtehen aber nun da und machen keinen Schaden..
Ich habe alſo nichts zu erinnern: denn der in eini⸗ gen hekannten Liedern gemachten noͤthigen und nutzlichen Veraͤnderungen wegen, iſt ſchon Anzeige geſchehen.
J. P. W.
VI.
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