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Gesangbuch für die Evangelisch-reformirte Kirche der deutschen Schweiz
Entstehung
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3. Schau' doch aber unsre Ketten, Da wir mit der Kreatur

Von der Knechtschaft der Natur, Von dem Dienst der Eitelkeiten Der uns noch so hart bedrüct, Wenn auch 5 Geist zu Zeiten Sich auf etwas Bessres chic.

4. Herr, zermalme, brich, zerstöre Alle Macht der Finsterniß! Der preist nicht mehr deine Ehre, Den die Sünd' zum Tode riß. Heb' uns aus dem Staub der

Sünden, Reiß' die böse Lust heraus; Laß uns wahre Freiheit finden, Freiheit in des Vaters Haus!

5. Herrscher, herrsche, Sieger, König, brauch' dein Regiment! Führe deines Reiches Kriege, Mach' der Sklaverei ein End'!

Um Erlösung schrei'n und beten

siege,

N

Denn die Last treibt un Al le flehen wir dich an: Zeig' doch nur die ersten Stufen Der erkämpften Freiheitsbahn! 6. Laß, die theuer sind erworben, Nicht der Menschen Knechte sein! Denn so wahr du bist gestorben, Mußt du uns auch machen rein, Rein und frei und ganz voll⸗ kommen Und verkläret in dein Bild. Der hat Gnad' um Gnad' ge⸗ nommen Den dein Licht und Leben füllt 7. Liebe, zieh' uns in dein Sterben; Laß mit dir gekreuzigt sein, Was dein Reich nicht kann ererben; Führ' ins Paradies uns ein. Doch wohlan, du wirst nicht säumen, Laß nur uns nicht lässig sein! Werden wir doch als wie träumen, Wenn die Freiheit bricht herein.

a zu rufen,

Gottfr. Arnold.

298.

5 1. 2 Daß dir nicht die

Masche dich, mein Geist, be⸗ reit,

Wache, fleh' und

bö“ se Zeit Plötzlich na ⸗ he

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