360
Die III. Epistel St. Johannis.
Die III. Epistel St. Johannis. biste
1. Gruß an Gajus. 2. Freude über seinen christlichen Wandel und seine Wohithätigkeit. 3. Klage über Distrephes und Lob des Demetrius. 4. Schluß
des Briefes.
Der Uelteste an Gajus den Geliebten, welchen ich liebe in der Wahrheit.
2. Geliebter! Vor allen Dingen wünsche ich, daß es dir wohl gehe, und du gesund seiest, wie es deiner Seele wohl geht.
II. 3. Denn ich bin sehr erfreut worden, als Brüder kamen, und für deine Wahrheit zeugten, wie du in der Wahrheit wandelst.
4. Ich habe keine größere Freude, als diese, daß ich höre, wie meine Kinder in der Wahrheit wandeln. 5. Geliebter! Du handelst treu in dem, was du gegen die Brüder thust, und gegen die Fremdlinge.
6. Sie haben für deine Liebe vor der Gemeinde gezeuget, und du wirst wohl thun, wenn du sie geleitest, wie es Gottes würdig ist. 7. Denn um seines Namens willen sind sie ausgezogen, und haben von den Heiden nichts mitgenommen.
8. Darum sind wir schuldig, solche aufzunehmen, damit wir mit arbeiter für die Wahrheit werden.
17
1. Gruß. 2. Von den Irrlehrern und ihrer Lasterhaftigkeit. 3. Ermahnung zur Beständigkeit im Glauben. 4. Schluß des Briefes.
II. 9. Ich habe der Gemeinde geschrieben; aber Distrephes, der unter ihnen will der Erste sein, nimmt uns nicht an.
Judas, Knecht Jesu Christi, und Bruder des Jacobus, an die Berufenen, die in Gott, dem Bater, geheiligt, und Jesu Christo bez wahrt sind.
10. Darum, wann ich komme, will ich ihn seiner Werke erinnern, die er thut, indem er mit bösen Worten über uns schwatt; und damit nicht zufrieden, nimmt er nicht nur selbst die Brüder nicht auf, sondern wehrt es denen, die es thun wollen, und stößt sie aus der Gemeinde.
Die Epistel St. Juda.
11. Geliebter! Ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute. Wer Gutes thut, ist aus Gott; wer aber Böses thut, hat Gott nicht gesehen.
12. Demetrius hat ein gutes Zeugniß von Jedermann und von der Wahrheit selbst; und auch wir zeugen, und ihr wisset, daß unser Zeugniß wahr ist.
IV. 13. Sch hätte noch viel zu schreiben, aber ich will nicht mit Tinte und Feder an dich schreiben;
14. sondern ich hoffe dich als bald zu sehen; und dann wollen wir mündlich mit einander reden. 15. Friede fei mit dir! Es grü ßen dich die Freunde. Grüße die Freunde mit Namen!
II. 3. Geliebte! Da ich mit allem Fleiße darauf dachte, euch von dem gemeinsamen Heile zu schreiben, hielt ich es für nöthig, ench zu schreiben mit der Ermahnung, für den Glauben, der den Heiligen einmal übergeben worden, zu tämpfen. dood onl
4. Denn etliche Menschen haben sich nebeneingeschlichen, die u
2. Barmherzigkeit und Friede
und Liebe werde euch gemehret! folchem Gerichte lange zuvor auf


