Die Epistel St. Judä.
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che die Gnade unsers Gottes zur Ausschweifung verkehren, und den alleinigen Herrscher, Gott, und unsern Herrn Jesum Christum verläugnen.
5. Ich will euch aber daran erinnern, was ihr einmal wisset, daß der Herr, nachdem er das Voll aus Aegypten errettet, das zweite Mal die, welche nicht ge glaubt hatten, vertilgte.
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und
mit sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden umber getrieben; Bäume im Spätherbst, unfruchtbar, zweimal erstorben. entwurzelt;
8. Eben so jedoch auch diese, indem sie träumen, beflecken sie das Fleisch, verachten die Herrschaft, und lästern die Majestäten. 9. Michael aber, der Erzengel, als er mit dem Teufel Streit und Wortwechsel hatte um den Leib Moses, wagte nicht, ein Urtheil der Lästerung über ihn zu fällen, sondern sagte: Der Herr beschelte dich!
14. Es hat aber auch von diesen Enoch, der Siebente von geweissagt, sprechend:
mit seinen viel tausend Heiligen,
6. Und daß er die Engel, die ihre Würde nicht bewahrten, son- Adam, dern ihre eigene Wohnung ver- Siehe, der Herr ist gekommen ließen, zum Gerichte des großen Tages, mit ewigen Banden unter der Finsterniß aufbewahrt hat. 7. Wie Sodom und Gomorrha und die umliegenden Städte, die, gleicher Weise wie diese, Unzucht trieben, und anderm Fleische nach giengen, zum Beispiel aufgestellt sind, indem sie die Strafe des ewigen Feuers leiden.
15. Gericht zu halten wider Alle, und zu strafen alle Gottlosen unter ihnen, um alle Werke ihrer Gottlosigkeit, die sie verübt, und um alles Harte, welches die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben."
16. Diese sind Murrende, mit ihrem Schicksal Grollende, nach ihren Lüften wandelnd; und ihr Mund redet stolze Worte, indem sie die Angesehenen bewundern, des Nugens wegen.
17. Jhr aber, Geliebte! feid eingedenk der Worte, die von den Aposteln unsers Herrn Jesu Christi sind vorher gesagt worden,
18. daß sie euch sagten, in der legten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren Gelüsten der Gottlosigkeiten wandeln.
10. Diese aber lästern, was sie nicht kennen; was sie aber von Natur wie die unvernünftigen Thiere wissen, darin verderben fie fich
13. wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschänmen; Irrsterne, denen das Dunfel der Finsterniß in Ewigkeit aufbehalten ist.
19. Das sind die, welche sich selbst absöndern, Fleischlichgesinnte, die den Geist nicht haben.
III. 20. Jhr aber, Geliebte erbauet euch auf euern heiligsten Glauben, und betet mit heiligem
11. Wehe ihnen! denn auf dem Wege Kains wandelten sie, und durch die Verführung von Ba- Geiste. laams Lohne wurden sie dahin gerissen, und durch die Wider seglichkeit Korabs tamen sie um. 12. Diese sind bei euern Liebes mahlen Schandflecke, indem sie
21. Bewahret euch selbst in der Liebe Gottes, und wartet auf die Barmherzigkeit unsers Herrn Jeſu Chrifti zum ewigen Leben.
22. Und mit den Einen habet


