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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
Entstehung
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Die Epistel St. Judä.

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che die Gnade unsers Gottes zur Ausschweifung verkehren, und den alleinigen Herrscher, Gott, und unsern Herrn Jesum Christum ver­läugnen.

5. Ich will euch aber daran er­innern, was ihr einmal wisset, daß der Herr, nachdem er das Voll aus Aegypten errettet, das zweite Mal die, welche nicht ge glaubt hatten, vertilgte.

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und

mit sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden umber ge­trieben; Bäume im Spätherbst, unfruchtbar, zweimal erstorben. entwurzelt;

8. Eben so jedoch auch diese, indem sie träumen, beflecken sie das Fleisch, verachten die Herr­schaft, und lästern die Majestäten. 9. Michael aber, der Erzengel, als er mit dem Teufel Streit und Wortwechsel hatte um den Leib Moses, wagte nicht, ein Urtheil der Lästerung über ihn zu fällen, sondern sagte: Der Herr beschelte dich!

14. Es hat aber auch von die­sen Enoch, der Siebente von geweissagt, sprechend:

mit seinen viel tausend Heiligen,

6. Und daß er die Engel, die ihre Würde nicht bewahrten, son- Adam, dern ihre eigene Wohnung ver- Siehe, der Herr ist gekommen ließen, zum Gerichte des großen Tages, mit ewigen Banden unter der Finsterniß aufbewahrt hat. 7. Wie Sodom und Gomorrha und die umliegenden Städte, die, gleicher Weise wie diese, Unzucht trieben, und anderm Fleische nach giengen, zum Beispiel aufgestellt sind, indem sie die Strafe des ewigen Feuers leiden.

15. Gericht zu halten wider Alle, und zu strafen alle Gottlosen un­ter ihnen, um alle Werke ihrer Gottlosigkeit, die sie verübt, und um alles Harte, welches die gott­losen Sünder wider ihn geredet haben."

16. Diese sind Murrende, mit ihrem Schicksal Grollende, nach ihren Lüften wandelnd; und ihr Mund redet stolze Worte, indem sie die Angesehenen bewundern, des Nugens wegen.

17. Jhr aber, Geliebte! feid ein­gedenk der Worte, die von den Aposteln unsers Herrn Jesu Christi sind vorher gesagt worden,

18. daß sie euch sagten, in der legten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren Gelüsten der Gott­losigkeiten wandeln.

10. Diese aber lästern, was sie nicht kennen; was sie aber von Natur wie die unvernünftigen Thiere wissen, darin verderben fie fich

13. wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschän­men; Irrsterne, denen das Dun­fel der Finsterniß in Ewigkeit aufbehalten ist.

19. Das sind die, welche sich selbst absöndern, Fleischlichge­sinnte, die den Geist nicht haben.

III. 20. Jhr aber, Geliebte erbauet euch auf euern heiligsten Glauben, und betet mit heiligem

11. Wehe ihnen! denn auf dem Wege Kains wandelten sie, und durch die Verführung von Ba- Geiste. laams Lohne wurden sie dahin gerissen, und durch die Wider seglichkeit Korabs tamen sie um. 12. Diese sind bei euern Liebes mahlen Schandflecke, indem sie

21. Bewahret euch selbst in der Liebe Gottes, und wartet auf die Barmherzigkeit unsers Herrn Jeſu Chrifti zum ewigen Leben.

22. Und mit den Einen habet