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Das Evangelium
Cap. 13. 14.
verkaufte alles, was er hatte,| 58. Und er that daselbst nicht und kaufte dieselbe. viele Wunder um ihres Unglaubens willen.
VII. 47. Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Nege, daß ins Meer geworfen ward und Fische von allerlei Gattungen zusammenzog.
48. Als es nun voll geworden, zogen sie es an das Gestade, segten sich, und sammelten die guten in Geschirre, die faulen aber warfen sie weg.
49. Also wird es am Ende der Welt sein. Die Engel werden ausgehen, und die Bösen von den Gerechten scheiden,
50. und sie in den Feuerofen werfen. Daselbst wird sein das Heulen und das Zähneklappern. 51. Da sprach Jesus zu ihnen: Habet ihr dieses alles verstanden? Sie sprachen zu ihm: Ja, Herr. 52. Da sagte er zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der für das Reich der Himmel unterrichtet ist, einem Hausvater gleich, der aus seinem Schage Neues und Altes hervor gibt.
VIII. 53. Und es begab sich, als Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, zog er von dannen.
54. Und als er in seine Baterstadt fam, lehrte er in ihrer Versammlung, also daß sie erstaunten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und solche Kräfte? 55. Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder Jacobus und Joses und Simon und Judas?
56. und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? Woher kommt ihm denn dieses alles?
57. Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet, als in seinem Vaterlande und in seinem Hause.
Das XIV. Capitel.
1. Enthauptung Johannes des Täufers. 2. Speisung der Fünftausend. 3. Stillung des Seesturmes. 4. Heilung vieler Kranken.
Zu derselben Zeit hörte der Bierfürst Herodes das Gerücht von Jesu.
2. Und er sagte zu seinen Dienern: Dieser ist Johannes, der Täufer; der ist von den Todten auferstanden, und darum wirken diese Kräfte in ihm.
3. Denn Herodes hatte den Johannes greifen lassen, ihn gebunden, und in das Gefängniß gelegt, wegen Herodias, des Weibes seiz nes Bruders Philippus.
4. Denn Johannes sagte ihm: Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.
5. Und er wollte ihn tödten, fürchtete aber das Volk, denn sie hielten ihn für einen Propheten.
6. Als nun Herodes seinen Geburtstag begieng, tanzte der Herodias Tochter vor den Gästen; und es gefiel dem Herodes.
7. Darum verhieß er ihr mit einem Eide, ihr zu geben, was sie auch fordern würde.
8. Da sie aber zuvor von ihrer Mutter unterrichtet war, sprach fie: Gib mir hier auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers.
9. Und der König ward betrübt; doch um des Eides und um derer willen, die mit ihm zu Tische saßen, hieß er es geben.
10. Und er sandte hin, und ließ den Johannes in dem Gefängniß enthaupten.
11. Und sein Haupt ward auf einer Schüssel gebracht und dem Mädchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter.


