Cap. 13.
St. Matthäi.
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und Frucht brachte, da zeigte sich der da spricht: ,, Ich will meinen auch das Unkraut.
Mund in Gleichnissen aufthun, und will Dinge verkündigen, die von Grundlegung der Welt an verborgen waren.
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36. Da ließ Jesus das Volk von sich und kam in das Haus Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Erkläre uns das Gleichniß vom Unkraut des Ackers.
37. Und er antwortete und sagte zu ihnen: Der den guten Samen fäet, ist der Sohn des Menschen.
38. Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reiches; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen;
39. Der Feind, der es säet, iſt der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt, die Schnitter sind die Engel.
40. Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, also wird es sein am Ende der Welt.
41. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche sammeln alle ergernisse, und die, welche die Ungerechtigkeit thun, 42. und werden sie in den Feuerofen werfen; daselbst wird sein das Heulen und das Zähneklappern.
43. Alsdann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reiche ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre!
V. 44. Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freuden über denselben geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft denselben Acker.
VI. 45. Wiederum ist das Reich der Himmel gleich einem Kaufmanne, der schöne Perlen suchte. 46. Als er nun eine köftliche Perle gefunden, gieng er hin und
27. Und die Knechte des Hausvaters traten herzu und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gefäet? woher hat er denn das Unkraut?
28. Er aber sprach zu ihnen: Das hat ein feindlicher Mensch gethan. Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, daß wir hingehen und es ausjäten?
29. Er aber sprach: Nein! damit ihr nicht, indem ihr das Unkraut ausjätet, zugleich mit ihm auch den Weizen ausraufet.
30. Lasset beides mit einander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Leset zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, daß man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune.
III. 31. Ein anderes Gleichniß legte er ihnen vor, und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Senfkorn, welches ein Mensch nahm und in seinen Acker säete.
32. Dieses ist zwar unter allen Samen das kleinste; wenn es aber herangewachsen, so ist es das größte unter den Gartengewächsen, und wird ein Baum, also, daß die Vögel des Himmel kommen und auf seinen Zweigen nisten. IV. 33. Ein anderes Gleichniß sagte er ihnen: Das Reich der Himmel ist gleich einem Sauerteige, den ein Weib nahm und unter drei Viertel Mehl mengte, bis daß es ganz durchsäuert ward. 34. Dieses alles redete Jesus in Gleichnissen zum Volke, und ohne Gleichniß redete er nicht zu ihnen.
35. Auf daß erfüllet würde, was geredet ist durch den Propheten,


