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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
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Das Evangelium

Cap. 13.

5. Anderes aber fiel auf den 16. Aber selig sind eure Augen, steinichten Grund, wo es nicht daß sie sehen, und eure Ohren, viel Erde hatte; und es gieng also­bald auf, darum weil es nicht tiefe Erde hatte;

daß sie hören.

6. als aber die Sonne aufgieng, ward es verbrannt; und weil es nicht Wurzel hatte, verdorrete es. 7. Anderes aber fiel auf die Dornen; und die Dornen wuch­sen auf, und erstickten es.

17. Denn wahrlich, ich sage euch, viele Propheten und Ge­rechte begehrten zu sehen, was ihr sehet, und haben es nicht ge­sehen; und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.

18. So höret nun ihr das Gleich­niß vom Säemann.

8. Anderes aber fiel in den guten 19. So oft Jemand das Wort Grund, und gab Frucht, etliches des Reiches hört, und es nicht hundertfältig, etliches sechzig- versteht, so kommt der Böse und fältig, und etliches dreißigfältig. 9. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

raubt das, was in sein Herz ge­säet ist. Das ist der, der den Samen an dem Wege empfieng.

10. Und die Jünger traten herzu, und sprachen zu ihm: Warum re­dest du in Gleichnissen mit ihnen?

20. Der aber den Samen in den steinichten Grund empfieng, ist der, der das Wort hört, und es alsobald mit Freuden aufnimmt.

11. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gege­ben ist, die Geheimnisse des Rei­ches der Himmel zu wissen; jenen aber ist's nicht gegeben.

21. Er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist unbeständig. Wenn nun Trübsal oder Verfol­gung entsteht um des Wortes wil­len, so ärgert er sich alsbald.

12. Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird 22. Der aber den Samen unter Ueberfluß haben; wer aber nicht die Dornen empfieng, ist der, wel­hat, von dem wird auch das, was cher das Wort hört, aber die er hat, genommen werden. Sorge dieser Welt und der Be­13. Darum rede ich in Gleich- trug des Reichthums erstickt das nissen zu ihnen; denn sehend Wort, und es wird unfruchtbar. sehen sie nicht, und hörend hören sie nicht und verstehen nicht.

14. Und es wird an ihnen die Weissagung des Jesajas erfüllet, die da sagt: Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht ver­stehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen.

23. Der aber den Samen in den guten Grund empfieng, ist der, welcher das Wort hört und ver­steht, welcher denn auch Frucht trägt, und der Eine bringt hun­dertfältig, der Andere sechzigfältig, und ein Anderer dreißigfältig.

II. 24. Ein anderes Gleichniß legte er ihnen vor, und sprach: Das Reich der Himmel ist gleich einem Menschen, der guten Sa­men in seinen Acker säete.

15. Denn das Herz dieses Vol­kes ist verstockt, und mit den Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie zugeschlossen; daß sie nicht etwa mit den Augen sehen, und mit den Ohren hören, und mit dem Herzen verstehen, und sich bekehren, und ich sie gesund mache."

25. Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säete Unkraut unter den Weizen, und gieng davon.

26. Als nun die Saat wuchs