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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
Entstehung
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Cap. 12. 13.

St. Matthäi.

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bringt aus seinem bösen Schaße| 45. Alsdann geht er hin, und Böses hervor.

nimmt mit sich sieben andere Gei­ster, die schlimmer sind als er; und sie ziehen ein, und wohnen daselbst, und es wird das Lette dieses Menschen ärger als das Erste. Also wird es auch sein mit diesem bösen Geschlechte.

V. 46. Als er aber noch zu dem Volke redete, siche, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, und suchten mit ihm zu reden.

36. Ich sage euch aber, daß die Menschen am Tage des Gerichtes Rechenschaft geben werden von jedem unnüßen Worte, das sie geredet haben.

37. Denn nach deinen Worten wirst du gerecht gesprochen, und nach deinen Worten wirst du ver­dammt werden.

IV. 38. Da hoben etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer an und sprachen: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen.

39. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Das böse und ehebrecherische Geschlecht begehrt ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, als das Zeichen des Propheten Jonas. 40. Gleichwie nämlich Jonas im Bauche des Wallfisches drei Tage und drei Nächte war, also wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schooße der Erde sein.

41. Die Männer von Ninive werden am Gerichte wider dieses Geschlecht auftreten und es ver­dammen; denn sie thaten Buße auf die Predigt des Jonas. Und siehe, hier ist mehr als Jonas.

42. Die Königinn von Mittag wird am Gerichte wider dieses Geschlecht auftreten, und es ver­dammen; denn sie kam von den Enden der Erde, die Weisheit Salomons zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomon.

43. Wenn aber der unreine Geist vom Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er dürre Orte, und sucht einen Ruheplaß und findet ihn nicht. 44. Dann spricht er: Ich will zurückkehren in mein Haus, aus dem ich gegangen bin. Und er kommt, und findet es leer, ge­säubert und geziert.

47. Da sprach Einer zu ihm: Siche, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen, und suchen mit dir zu reden.

48. Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?

49. Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger, und sprach: Siehe, meine Mutter und meine Brüder!

50. Denn wer da thut den Wil­len meines Vaters im Himmel, derselbe ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter.

Das XIII. Capitel.

Gleichnisse: 1. vom Samen, 2. vom Unkraute, 3. vom Senfforn, 4. vom Sauerteig, 5. vom gefundenen Schage, 6. von den Perlen, 7. vom Fischfang. 8. Jesus wird zu Nazareth verachtet.

Desselben Tages gieng Jesus aus dem Hause hinaus und setzte sich an das Meer.

2. Und es versammelte sich viel Volk zu ihm, also daß er in das Schiff stieg und sich segte; und alles Volk stand am Gestade.

3. Und er sagte ihnen vieles in Gleichnissen, und sprach: Siehe, es gieng ein Säemann aus zu säen.

4. Und indem er säete, fiel Etli­ches an den Weg; und es kamen die Vögel und fraßen es auf.