Das Evangelium
Cap. 12.
Menschen: Strecke deine Hand| eine jede Stadt oder ein Haus, aus! Und er streckte sie aus, und das in sich selbst uneinig ist, kann sie ward wieder gesund wie die nicht bestehen. andere.
26. Wenn nun ein Satan den andern austreibt, so ist er wider sich selbst uneins. Wie wird denn sein Reich bestehen können?
27. Und wenn ich durch den Beelzebub die Teufel austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie selbst eure Richter sein.
28. Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Teufel austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.
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14. Da giengen die Pharisäer hinaus, und hielten Rath wider ihn, daß sie ihn umbrächten.
15. Jesus aber, da er es merkte, entwich von dannen, und es folgte ihm viel Volk nach, und er heilte sie alle.
16. Und er gebot ihnen, daß sie ihn nicht bekannt machen sollten.
17. Auf daß erfüllt würde, was geredet ist durch Jesajas den Propheten:
18. ,, Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkündigen.
19. Er wird nicht zanken, noch schreien, und Niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören. 20. Ein zerknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg ausführe.
21. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen."
III. 22. Da wurde ein Besessener, der blind und stumm war, zu ihm gebracht, und er heilte ihn, also daß der Blinde und Stumme redete und sah.
29. Oder wie kann Jemand in das Haus des Starken hinein ges hen, und seinen Hausrath rauben, es sei denn, daß er den Starfen zuvor binde? Alsdann wird er sein Haus berauben.
30. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet.
31. Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.
32. Und wer ein Wort wider den Sohn des Menschen redet, dem wird vergeben werden; wer aber wider den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser noch in der künftigen Welt.
33. Entweder machet den Baum gut, und seine Frucht gut; oder machet den Baum schlecht, und seine Frucht schlecht! Denn an der Frucht erkennt man den Baum.
23. Und alles Volk erstaunte und sprach: Ist dieser nicht der Sohn Davids?
24. Als es aber die Pharisäer hörten, sprachen sie: Dieser treibt die Teufel nicht anders aus, als durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.
25. Da aber Jesus ihre Gedan- Herzens redet der Mund.
ken wußte, sprach er zu ihnen: Ein jedes Reich, das in sich selbst uneinig ist, wird verwüstet, und
34. Jhr Nattergezüchte, wie könnet ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn aus der Fülle des
35. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schage des Herzens Gutes hervor; und der böse Mensch


