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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
Entstehung
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Cap. 11. 12.

St. Matthäi.

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gen an Aehren abzustreifen und zu essen.

Tyrus und Sidon erträglicher ge-| Jünger aber hungerten, und fien­hen am Tage des Gerichtes als euch. 23. Und du, Capernaum! die du bis zum Himmel erhoben bist, du wirst bis zur Hölle hinab geworfen werden. Denn wenn zu Sodom die Thaten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, es würde noch heut zu Tage stehen.

24. Doch ich sage euch, daß es dem Lande Sodom erträglicher gehen wird am Tage des Gerich­tes, als dir.

25. Zu derselben Zeit hob Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du diese Dinge vor den Weisen und Verständigen verborgen, und sie den Unmün­digen geoffenbaret hast.

26. Ja, Vater, denn also war es wohlgefällig vor dir.

27. Alle Dinge sind mir von meinem Vater übergeben, und Nie­mand erkennt den Sohn, als nur der Vater; und auch den Vater erkennt Niemand, als nur der Sohn, und wem es der Sohn will offenbaren.

IV. 28. Kommet zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, und ich will euch Ruhe geben.

29. Nehmet mein Joch auf euch, und lernet von mir; denn ich bin sanftmüthig und von Herzen de­müthig; so werdet ihr Ruhe finden für euere Seelen.

30. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Das XII. Capitel.

1. Der Jünger Aehrenessen. 2. Hei­lung eines Lahmhändigen am Sabbath. 3. Lästerung der Pharisäer wider Je­sum, und Jesu Vertheidigung. 4. Das von den Pharisäern geforderte Zeichen. 5. Die Verwandten Jesu.

Zu derselben Zeit gieng Jesus am Sabbath durch die Saat, seine

2. Als die Pharisäer das sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger thun, was nicht erlaubt ist am Sabbath zu thun.

3. Er aber sagte zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David that, als ihn und die bei ihm waren, hungerte?

4. Wie er in das Haus Gottes hinein gieng, und die Schaubrote , welche er nicht essen durfte, noch die, welche bei ihm waren, sondern allein die Priester?

5. Oder habt ihr nicht gelesen im Gesege, daß am Sabbath die Priester im Tempel den Sabbath entheiligen, und doch ohne Schuld sind?

6. Ich sage euch aber: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel.

7. Wenn ihr aber wüßtet, was das heißt: Ich will Barmherzig­feit und nicht Opfer, so hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt.

8. Denn der Sohn des Men­schen ist auch Herr des Sabbaths. II. 9. Und als er von dannen weiter gieng, kam er in ihre Ver­sammlung.

10. Und siehe, da war ein Mensch, der hatte eine dürre Hand. Und sie fragten ihn und sprachen: Darf man am Sabbath heilen? auf daß sie ihn verklagten.

11. Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hätte, und, wenn es am Sabbath in eine Grube fiele, es nicht ergreifen und heraus­ziehen würde?

12. Wie viel besser ist nun ein Mensch als ein Schaf! Darum darf man wohl am Sabbath Gu­tes thun.

13. Dann sprach er zu dem 2*