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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi : nach der in Zürich kirchlich eingeführten Uebersetzung aufs Neue mit Sorgfalt durchgesehen
Entstehung
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Das Evangelium

Cap. 11.

Johannes; 3. beklagt das Schicksal| boren sind, ist kein Größerer auf einiger unbußfertiger Städte, und gestanden, als Johannes der Täu­4. ladet die Gedrückten zu sich ein. fer. Doch der Kleinste im Reiche Und es begab sich, als Jesus diese der Himmel ist größer als er. Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte, zog er von da weg, daß er in ihren Städten lehrte und predigte.

12. Aber von den Tagen Johan­nes des Täufers an bis auf jetzt leidet das Reich der Himmel Ge­walt, und die, so Gewalt brau­chen, reißen es an sich.

2. Als aber Johannes in dem Gefängnisse die Werke Christi ver­nommen, sandte er zwei seiner Jünger,

13. Denn alle Propheten und das Gesetz bis auf Johannes ha­ben geweisfaget.

3. und fragte ihn: Bist du der da kommen soll, oder sollen wir eines Andern warten?

14. Und wenn ihr es annehmen wollet, so ist er der Elias, der da kommen soll.

15. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

4. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündigt dem Johannes wieder, was ihr sehet und höret:

16. Wem soll ich aber dieses Ge schlecht vergleichen? Es ist Kin­

5. Blinde sehen und Lahme wan- dern gleich, die am Markte sigen, deln, Aussäßige werden rein und und ihren Gespielen zurufen,

Taube hören, Toote stehen auf, und den Armen wird das Evan­gelium gepredigt.

17. und sprechen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habet nicht getanzt; wir haben euch Klag­lieder gesungen, und ihr habet nicht getrauert.

6. Und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert.

II. 7. Da diese aber hinweg giengen, fieng Jesus an zum Volke zu reden von Johannes: Was seid ihr in die Wüste hinaus ge­gangen zu schauen? Ein Rohr, das vom Winde bewegt wird?

18. Denn es kam Johannes, der nicht und trank nicht; da sa­gen sie: Er hat einen Teufel.

19. Es kam der Sohn des Men­schen, der ist und trinkt; da sagen fie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und die Weisheit ist von ihren Kindern gerechtfertigt worden.

8. Oder was seid ihr hinaus ge­gangen zu sehen? Einen Menschen mit weichen Kleidern angethan? Siehe, die weiche Kleider tragen, die sind in den Häusern der Könige. 9. Oder was seid ihr hinaus gegangen zu sehen? Einen Pro­pheten? Ja, ich sage euch, einen der noch vortrefflicher ist als ein Prophet.

III. 20. Da fieng er an die Städte zu bescheiten, in welchen die meisten seiner Thaten gesche­hen waren, darum weil sie nicht Buße thaten.

21. Wehe dir, Chorazin! wehe dir, Bethsaida! Denn wenn zu Tyrus und Sidon die Thaten ge­schehen wären, die bei euch ge­schehen sind, so hätten sie vor­längst im Sack und in der Asche Buße gethan.

22. Doch ich sage euch, es wird

10. Denn dieser ist's, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Ange­fichte her, der deinen Weg vor dir her bereiten soll."

11. Wahrlich, ich sage euch, un­ter denen, die von Weibern ge­