Cap. 14.
St. Matthäi.
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12. Und seine Jünger kamen her- für sich zu beten; und als es Abend bei, nahmen den Leib und begru- geworden, war er allein daselbst. ben ihn, und giengen hin und 24. Das Schiff aber war schon mitten auf dem Meere und litt verkündigten es Jesu. Noth von den Wellen; denn der Wind war entgegen.
25. Aber um die vierte Nachtwache gieng Jesus zu ihnen, und wandelte auf dem Meere.
26. Und da ihn die Jünger auf dem Meere wandeln sahen, erschraken sie und sagten: Es ist ein Gespenst! und schrien vor Furcht.
27. Jesus aber redete alsobald mit ihnen und sprach: Seid getrost! Ich bin es: fürchtet euch nicht!
28. Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiß mich zu dir auf das Wasser tommen.
13. Und da Jesus dieses gehört, entwich er von dannen in einem Schiffe für sich an einen einöden Ort. Und als es das Volk gehört, folgten sie ihm aus den Städten zu Lande nach.
II. 14. Als nun Jesus bervor kam, sah er das viele Volk, und erbarmte sich über sie und heilte ihre Kranken.
15. Nachdem es aber Abend geworden, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Der Ort ist einöde, und die Zeit ist schon dabin; laß das Volk von dir, daß sie in die Flecken gehen, sich Speise zu kaufen.
16. Jesus aber sagte zu ihnen: Sie haben nicht nöthig hinzugehen; gebet ihr ihnen zu essen. 17. Sie sprachen zu ihm: Wir haben nichts hier als fünf Brote und zwei Fische.
18. Er sprach: Bringet mir sie hieher.
19. Und er hieß das Volk sich in das Gras lagern, und nahm die fünf Brote und zwei Fische, sab zum Himmel auf und segnete sie, brach und gab den Jüngern die Brote; die Jünger aber gaben es dem Volfe.
20. Und sie aßen alle, und wurden satt. Und sie boben auf, was übrig blieb von den Stücken, zwölf Körbe voll.
21. Die aber gegessen hatten, waren bei fünftausend Männer, ohne Weiber und Kinder.
III. 22. Und alsobald nöthigte Jesus seine Jünger in das Schiff zu steigen und vor ihm hinüber zu fahren, bis er das Volk entließe. 23. Und nachdem er das Volk entlassen, stieg er auf den Berg
29. Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff, und wandelte auf dem Wasser, daß er zu Jesu komme.
30. Als er aber den starken Wind sab, fürchtete er sich; und da er anfieng zu finken, schrie er und sprach: Herr, hilf mir!
31. Alsobald aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn, und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
32. Und als sie in das Schiff gestiegen waren, legte sich der Wind.
33. Da kamen die in dem Schiffe waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!
IV. 34. Und als sie hinüber gefahren, kamen sie in das Land Genesaret.
35. Und da ihn die Männer diefer Gegend erkannten, sandten fie in das ganze Land umber und brachten alle Kranke zu ihm.
36. Und sie baten ihn, daß sie
3di8- vinti 0902010


