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Das Evangelium
Cap. 6.
der ins Verborgene siehet, wird der ins Verborgene siehet, wird es dir öffentlich vergelten. es dir öffentlich vergelten.
7. Wenn ihr aber betet, sollet IV. 19. Sammelt euch nicht ihr nicht unnüßes Geschwäß trei- Schäße auf Erden, wo die Motben, wie die Heiden; denn sie ten und der Rost sie fressen, und meinen, sie sollen um ihrer vielen wo die Diebe durchbrechen und Worte willen erhört werden. sie stehlen.
8. Darum werdet ihnen nicht gleich; denn euer Vater weiß, was ihr bedürfet, ehe ihr ihn bittet.
9. Jhr nun betet also: Unser Vater, der du bist in den Himmeln.! Geheiliget werde dein Name.
10. Es komme dein Reich. Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden.
12. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern.
11. Gib uns heut unser tägli- Leib heiter sein. ches Brot.
13. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
14. Denn, wenn ihr den Men schen ihre Fehler vergebet, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.
15. Wenn ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben.
III. 16. Wenn ihr aber fastet, sollet ihr nicht finster aussehen, wie die Heuchler; denn sie entstellen ihr Angesicht, damit sie vor den Leuten scheinen, daß sie fasten. Wahrlich ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
17. Du aber, wenn du fastest, falbe dein Haupt, und wasche dein Angesicht;
20. Sammelt euch aber Schäße im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht durchbrechen und sie stehlen.
18, auf daß du nicht scheinest vor den Leuten, daß du fastest, sondern vor deinem Bater, der im Verborgenen ist; und dein Vater,
21. Denn wo euer Schaß ist, daselbst wird auch euer Herz sein. 22. Das Auge ist des Leibes Licht. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer
23. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsterniß ist, wie groß wird dann die Finsterniß sein!
24. Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon.
V. 25. Deßwegen sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken werdet; noch für euern Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Speise, und der Leib mehr als die Kleidung?
26. Sehet an die Vögel des Himmels. Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nähret sie doch. Seid ihr nicht viel besser als sie?
27. Wer aber aus euch kann mit Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusehen?
28. Und warum sorget ihr um die Kleidung? Betrachtet die Lilien


