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Morgenlieder.
den Muth, dem Beispiel nachzu-| 8. Nimm meines Lebens gnäs streben, das du, o Herr, uns hin- dig wahr; auf dich hofft meine terlassen hast. Dein Joch ist Seele. Sei mir ein Retter in Ges fanft, und leicht ist deine Last. fahr; ein Vater, wenn ich fehle.
9. Dein Auge sieht die Schwä- 9. Gieb mir ein Herz voll Zus chen meiner Seele; verwirf mich versicht, erfüllt mit Lieb und Runicht! Vertritt mich, wenn ich be; ein weises Herz, das seine fehle. Zu dir hinauf fleht mei: Pflicht erkenn' und willig thue. ne Seele stets, und du vernimmst's, Erhörer des Gebets! Mel. Ich dank dir schon durch
10. Daß ich, als dein ge= treuer Knecht, nach deinem Reiche strebe, gottselig, züchtig und
28. Mein erst Gefühl sei gerecht durch deine Gnade lebe; 11. Daß ich, dem Nächsten Preis und Dank!
Erhebe Gott, o Seele! Der Herr beizustehn, nie Fleiß und Arbeit hört meinen Lobgefang; lobsing scheue; mich gern an Andrer Wohlergehn und ihrer Zugend ihm meine Seele! freue;
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2. Mich selbst zu schützen oh12. Daß ich das Glück der Les ne Macht, lag ich und schlief in Frieden. Wer schafft die Sicher: benszeit in deiner Furcht ge= heit der Nacht und Ruhe für nieße und meinen Lauf mit Freudigkeit, wenn du gebeutst, beschließe.
die Müden?
3. Wer wacht, wenn ich von
mir nichts weiß, mein Leben zu Mel Wer nur den lieben Gott- bewahren? Wer stärkt mein 29. Mein Gott, nun ist es Blut in seinem Fleiß, und wieder Morgen, die schützt mich vor Gefahren? Nacht vollendet ihren Lauf; nun 4. Wer lehrt das Auge seine wachen alle meine Sorgen auf Pflicht, sich sicher zu bedecken? einmal wieder mit mir auf. Die Wer ruft dem Tag' und seinem Ruh' ist aus, der Schlaf dahin, Licht, uns wieder aufzuwecken? und ich seh wieder, wo ich bin. 5. Du bist es, Gott und Herr
2. Ich bin noch immer auf der der Welt, und dein ist unser Le- Erde, wo jeder Tag sein Elend ben. Du bist es, der es uns erhält hat, wo ich nur immer älter und mir's jetzt neu gegeben. werde und häufe Sünd' und 6. Gelobet feist du, Gott der Missethat. O Gott, von dessen Macht! Gelobt sei deine Treue, Brod' ich zehr, wenn ich dir daß ich nach einer sanften Nacht doch auch nütze wår! mich dieses Tags erfreue.
3. Ohn' Zweifel siehst du mich 7. Laß deinen Segen auf mir aufstehen; regier mich auch in dies ruhn, mich deine Wege wallen, fer Welt. Ich weiß nicht, wie mirs und lehre du mich selber thun heut wird geben, mach Alles so, nach deinem Wohlgefallen. wie dirs gefällt. Schließ mich
in


