Morgenlieder.
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dieß mein irdisch Leben flieht groß ist deine Vatertreu, mit jes schnell zum Tode hin. Bald ist dem Tag ist deine Güte neu. sie ganz verschwunden, der 2. Die Sonn' enthüllt den Wallfahrt kurze Zeit; doch Schauplah deiner Werke, und hangt an ihren Stunden das Alles zeugt von deiner Huld und Heil der Ewigkeit. Stárke. Sie, die das Ziel von
3. O süßer, hoher Glaube, ihrer Laufbahn weiß, eilt rastlos nicht ewig zu vergehn! Es soll hin und strahlt zu deinem Preis. der Mensch vom Staube einst 3. Die Erd' ist dein und du wieder auferstehn! Ach, laß regierst dieß Ganze. Vom Menmichs nie vergessen, der heilichen an bis auf die kleinste Pflan= gen Hoffnung voll laß täglich ze seh ich, wie groß sich deine mich ermessen, was einst ich Vorsicht zeigt; sie reicht so weit, werden soll. so weit der Himmel reicht.
4. Sollt' ich nach Reichthum 4. Und sie umfaßt anch mich! trachten? Nie komm' es in mein Du, Höchster, denkest an mich, Herz. Nach Ehr' und Wollust den Staub! Der du die Himmel schmachten? Ihr Lohn ist Reustenkest, du forgst für mich! Gott und Schmerz. Hienieden schon wie vergelt' ich dir? Ein dankvoll auf Erden soll meine Seele rein, Herz das bring ich dir dafür. ein Tempel Gottes werden, ganz 5. Nimms gnädig an; ges ihm geheiligt sein. denk nicht meiner Sünden; 5. 3war unvermischte Freu- durch deinen Sohn laß mich den sind nicht der Christen Loos; Vergebung finden! Ihm, wel= doch ist in ihrem Leiden des Herrn cher nie ein gläubig Flehn vers Erbarmung groß. Wir leiden warf, dank ich's, daß ich dich nicht vergebens und sehn von Vater nennen darf. ferne schon die Wonne jenes Les bens, der Ueberwinder Lohn.
6. So will ich denn mit kindlichem Vertrauen auf dich, 6. Getrost, mein Geist, er allein, so lang ich lebe, schauen; müde in deinem Kampfe nicht! du bist mein Gott, mein Retter Dich starke Gottes Friede mit in Gefahr, mein starker Fels, Kraft und Zuversicht. Ermun mein Helfer immerdar.
tre dich und streite; des Sieges Lohn ist nah! Getrost! vielleicht ist heute des Kampfes Ende da.
hier noch wallen werde. Fällt 7. Du weißt, wie lang ich ohne dich kein Sperling auf die Erde, so nimmst du, Herr, auch meines Lebens wahr. Mit Naz 27. Mein erster Wunsch, men kennst du mich und zählst
Mel. Die Sonn' hat sich mit-
mein innigstes Be- mein Haar. streben ist, Herr, mein Gott, dich 8. Mein Heiland, gieb mir würdig zu erheben. Unendlich Kraft zum neuen Leben! gieb mir
den


