Morgenlieder.
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in deine Vorsicht ein, dein will Thätigkeit, und, ihn aufs Nützich todt und lebend sein. lichste zu üben, giebst du uns
4. Vergieb mir, Vater, alle, auch Gelegenheit. Du kennest Sünden, die ich mit aus dem unsrer Arbeit Müh', und deine Bette bring, und laß mich vor Kraft erleichtert sie.
dir Gnade finden; erhöre, was 4. Laß mich auf diese Ord ich bet' und sing. Denn wenn nung sehen, ihr folgen und mich ich nur bei dir wohl steh, so ihrer freun. Wie sollt' ich daz acht' ich gar nicht, wie es geh'. bei irre gehen, und nicht viel=
5. Hilf du in allen Sachen mehr gesegnet sein von dir, der rathen; denn ich bin selber mir dn der Arbeit Last auch reis nicht klug. Behüte mich vor chen Lohn beschieden haft? Missethaten, vor böser Men- 5. So wart' ich denn auf deis schen List und Trug. Laß mich nen Segen und sorge nicht, wie's den Tag wohl legen an und werden soll; ich geh ihm doch ges Gutes schaffen, wo ich kann. wiß entgegen und bin des ho
6. Behüte mir mein Leib und hen Trostes voll: mein Fleiß, o Leben, mein Weib und Kind, Höchster, ist vor dir; du siehst mein Hab und Gut,( Verwandt' und du vergiltst ihn mir. und Freunde, Hab und Gut,) 6. Jch tröste mich deß nicht und laß den Himmel Segen ge- vergebens, bleibt er gleich uns ben, wenn meine Hand das Ihre vergolten hier; du reichst am thut. Hilf, daß ich Alles wohl Abend meines Lebens auch mie berricht'; du wirst es thun, ich der Treue Lohn dafür. Dann zweifle nicht! freu ich mich in Ewigkeit des nützlichen Gebrauchs der Zeit.
Mel. Wer nur den lieben Gott
30. Mit dir geh ich an mein
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Geschäfte, o Gott, Mel. Ach bleib mit deiner GnadeDu giebst durch deinen Geist mir 31. Noch läßt der Herr mich auch gewiß zur Arbeit Kräfte, so leben! Mit fröhlichem lange du mich leben heißt. Laß, Gemüth eil ich, ihn zu erhea dieser Hoffnung mich zu freun, ben; er hört mein frohes Lied. auch deinen Rath mir heilig sein. 2. Zu ihm entzückt mich wie
2 Der ehrt dich nicht, der sei- der der Morgensonne Pracht. ne Lage in tragem Müssigang Ich falle vor ihm nieder, der berlebt, und sich und Andern sie und mich gemacht. gleich zur Plage, das ihm gelieh- 3. Du, Herrscher aller Wel ne Pfund vergräbt. Du bist, der ten, nimmst dich auch meiner uns den Fleiß gebot; und wer an! Wie soll ich dir vergelten, ihn übt, ehrt dich, mein Gott was du an mir gethan?
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3. Du gabst mit so viel andern 4. Wirst du nach Opfern Trieben uns auch den Trieb zur schauen? Sie gelten nichts vor 2
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