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Gesangbuch für die protestantische Kirche des Königreichs Bayern
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Allgemeine Lobgesänge.

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ein Uebel droht, Rettung oder Trost 5. Denn du bist mild, daß, wer unr in Noth.

lebt, sich freue, barmherzig und von aroßer Güt' und Treue. Erbarmst dich deiner Werke, haft an allen dein Wohlgefallen.

6. Aus den Tiefen, von den Höhen, in den Thälern, vom Gefild', aus den Flüssen, aus den Seen segneft du mich reich und mild. Selbst in trü- 6. Jehova! alle deine Werke sollen ben Leidensstunden hab' ich oft genug dir jauchzend danken; deine Frommen empfunden deiner Batergüte Macht, wollen mit allen ihren Kräften sich aber nie genug bedacht. bestreben, dich zu erheben,

7. Ach, bei diesem Ueberfluse fehlt uns, immer froh zu seyn, diese Weis beit im Genusse, und Zufriedenheit allein. Darum fließen, darum floßen reiche Quellen ungenossen uns vor: über unerkannt, wie ein Waldstrom in dem Sand.

8. Sicherheit im Baterlande, Drd­nung und Gesetz und Recht, diese star: ken, festen Bände für das menschliche Geschlecht; auch des Umgangs süße Freuden, und der Freundschaft Troft im Leiden, Rath und Hülfe haben wir, milder Bater, nur von dir!

9. Dieß gewährst du diesem Leben in der kurzen Prüfungszeit; was wirst du uns dann nicht geben, Bater, in der Ewigkeit, wann wir unsern Lauf vollenden, und aus deines Soh: nes Händen, Wandrer auf der Tugend Bahn, ihres Laufes Preis empfah'n!

1

Mel. Herr, du regierst, daß Alles zc.

26. Ich will, mein Gott, du König,

dir lobsingen, und ewig Ehre deinem Namen bringen. Sey täglich, ewig fey von mir erhoben! Dich will ich) loben!

2. Du bist so groß; wer kann dich g'nug erheben? Wer kann mit seinem feurigsten Bestreben, wie groß du bist, begreifen und empfinden; wer dich ergründen?

3. Wie herrlich bist du, wie ge schmückt und prächtig! Wie groß in deinen wundern, Herr, wie mächtig, damit dein Name von der ganzen Erde erhoben werde!

7. Dein Reich, o Gott, ist herrlich! Ewig währen dein Reich und deine macht, die wir verehren; und ewig wird von aller Bölker Zungen dein Lob gesungen.

11. Du bist auch nahe denen, die dich bitten, die ernstlich dich um deine 10. Fließet stärker, und ergießet in Hülfe bitten, du thuft, was Menschen, die Jubel des Gesangs euch in vollern wenn sie dich verehren, von dir bes Strömen; fließet, Freudenthränen gehren. meines Danks! Selig einst vor Gott zu werden, schuf er mich, und schon auf Erden seh' ich's, fühl ich's wonne: voll, was ich künftig werden soll.

4. Daß deiner Wunder Ruhm um­Her erschalle; die Welt von deinen Thaten wiederhalle, und deine 2ahr beit, deine Huld befinge, und. Preis dir bringe..

8. Zu dir empor schau'n aller Wes sen Blicke, daß deine Hand sie väter. lich erquicke; und du gibst einem jeden seine Speise, daß er dich preise.

9. Du nur erhältst mit deinem Wohlgefallen, was lebt; thust deine Hand auf und gibst Allen, was sie bes dürfen; feiner sucht vergebens dich. Quell U des Lebens.

10. In allen deinen Wegen strablet Gnade; untadelhaft sind alle deine Pfade, und was du thuft, gereicht zu deinem Preise, ist gut und weise!

12. Du schüßest, Bater, Alle, die dich lieben, die aber, die Gewalt und Fres vel üben, die werden für ihr lebel­thun auf Erden gerichtet werden!

13. D Bater, ewig wollen wir dich loben, von Allen werde, Gott, dein Nam' erhoben; was lebet, müsse, Herr, zu allen Beiten dein ob vers

breiten!

Mel. Du, Gott, bist über Alles Herr 2c.

27. Ich finge dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Luft! Ich mache deine Güte kund aus dank. erfüllter Brust!

2. Ich weiß, daß du von Ewigkeit die reiche Quelle bist, woraus uns Ale len jederzeit viel Heil und Gutes fließt.

3. Was sind wir doch? Was haben wir von Gütern aller Art, das uns, o Bater, nicht von dir allein geges ben ward?

4. Wer hat des Himmets schönen Bau so prächtig ausgeschmückt? Wer ist's, der unser Feld mit Than und Regen stets erquict?