B. Wiederkunft des Herrn zum Gericht 2.
5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal; wo auf ihren Ehrenthronen sitzet der zwölf Boten Zahl; wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren; da wir unsrem Gott zu Ehrn ewig Halleluja hörn.
6. Jerusalem, du schöne, ach wie helle glänzest du! Ach wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh!
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Eigene Weise.
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1. O wie se lig seid ihr doch, ihr Frommen, die ihr durch den
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Tod zu Gott ge- kom- men! Ihr seid ent- gan- gen al- ler Noth, die
uns noch hält ge- fan
gen.
2. Muß man hier doch wie im Kerker leben,
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Oder großen Freud und Wonne! Jetzund gehet auf die Sonne, jetzund gehet an der Tag, der kein Ende nehmen mag. 7. Ach, ich habe schon erblicket
alle diese Herrlichkeit; jezzo werd ich schön geschmücket mit dem weißen Himmelskleid, mit der güldnen Ehrenkrone, stehe da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann.
da mur Sorge, Furcht und Schreden schweben;
was wir hier tennen, ist nur Müh und Herzeleid zu nen
nen.
3. Ihr dagegen ruht in eurer Kammer ficher und befreit von allem Jam
mer;
kein Kreuz und Leiden
ist euch hinderlich in euren Freuden. 4. Christus wischet ab euch alle Thränen;
ihr habt das schon, wornach wir uns sehnen;
euch wird gesungen
was durch Keines Ohr allhier gedrungen. 5. Ach, wer wollte denn nicht gerne sterben
und den Himmel für die Welt ererben?
Wer wollt hier bleiben.
sich den Jammer länger laßen treiben?
6. Komm, o Christe, komm, uns aus. zuspannen,
lös uns auf und führ uns bald von dannen!
Bei dir, o Sonne,
ist der frommen Seelen Freud und Woune.


