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XIII. Die letzten Dinge.
7. Was hier kranket, seufzt und| 9. Lacht der finstern Erdenkluft,
lacht des Todes und der Höllen: denn ihr sollt euch aus der Gruft enrem Heiland zugesellen,
dann wird Schwachheit und Verdruß
fleht, wird dort frisch und herrlich gehen: irdisch werd ich ausgesät, himmlisch werd ich auferstehen;
hier geh ich natürlich ein, dort, da werd ich geistlich sein.
8. Seid getrost und hoch erfreut, Jesus trägt euch, meine Glieder; gebt nicht Statt der Traurigkeit: sterbt ihr, Christus ruft euch wieder, wenn einst die Posaun erklingt, die auch durch die Gräber dringt.
fe.
1.
147. Eigene Weife.
( Oder in seiner andern Weise, Nr. 29.)
Al- le Menschen müßen ster- ben, al les Fleisch ver- geht wie Hen; ( was da le- bet, muß verder- ben, soll es an ders werden neu.
liegen unter eurem Fuß. 10. Nur daß ihr den Geist erhebt von den Lüsten dieser Erden, und euch dem schon jetzt ergebt, dem ihr beigefügt sollt werden; schickt das Herze da hinein, wo ihr ewig wünscht zu sein.
Die- ser Leib, der muß ver- we- sen, wenn er an ders soll ge- ne- sen
f
der so gro- ßen Herr- lich- keit,
2. Drum so will ich dieses Leben, weil es meinem Gott beliebt, auch ganz willig von mir geben: bin darüber nicht betrübt.
Denn in meines Jesu Wunden hab ich schon Erlösung funden, und mein Trost in Todesnoth ist des Herren Christi Tod.
3. Christus ist für mich gestorben, und sein Tod ist mein Gewinn: er hat mir das Heil erworben; drum fabr ich mit Freuden hin,
die den Frommen ist bereit.
hin aus diesem Weltgetümmel in den schönen Gotteshimine!, da ich werde allezeit schauen die Dreifaltigkeit.
4. Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron;
da die Seraphinen prangen und das hohe Lied anfangen: heilig, beilig, beilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist.


