B. Wiederkunft des Herrn zum Gericht zc.
6. Ach fliehe doch des Teufels Strick! Die Wollust kann ein Augenblick,
und länger nicht, ergötzen; dafür willst du dein arme Seel hernachmals in des Teufels Höhl, o Mensch, zum Pfande setzen? Ach tausche nicht für kurze Freud
die lange Pein der Ewigkeit! 7. Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf;
ermuntre dich, verlornes Schaf, und bere bald dein Leben! Wach auf, es ist sehr hohe Zeit,
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1.
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es kommt heran die Ewigkeit, dir deinen Lohn zu geben.
Vielleicht ist heut der letzte Tag; wer weiß noch, wie man sterben mag?
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Eigene Weise.
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was die lan- ge To- des- nacht
2. Jesus, er meiu Heiland, lebt; ich werd auch das Leben schauen; sein, wo mein Erlöser schwebt, warum sollte mir denn granen? Läßet auch ein Haupt sein Glied, welches es nicht nach sich zieht? 3. Ich bin durch der Hoffnung Band zu genau mit ihm verbunden; meine starke Glaubenshand wird in ihn gelegt befunden, daß mich auch kein Todesbann ewig von ihm trennen kann. 4. Ich bin Fleisch, und muß daher auch einmal zu Asche werden, das gesteh ich; toch wird er
8.
Ewigkeit du Donnerwort,
o Schwert, das durch die Seele bohrt,
o Anfang sonder Ende!
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit! Ich weiß vor großer Traurigkeit nicht, wo ich mich hinwende.
Nimm du mich, wenn es dir gefällt,
Herr Jesu, in dein Himmelszelt!
Je- sus, mei- ne Zu- ver- sicht und mein Heiland, ist im Leben: dieses weiß ich, sollt ich nicht da- rum mich zu- frie- den ge- ben,
mir auch für Ge- dan- ken macht? mich erwecken aus der Erden, daß ich in der Herrlichkeit um ihn sein mög allezeit. 5. Dann wird diese meine Haut mich umgeben, wie ich glaube, Gott wird werden angeschaut dann von mir in diesem Leibe, und in diesem Fleisch werd ich Jesum sehen ewiglich. 6. Dieser meiner Augen Licht wird ihn, meinen Heiland, kennen; ich, ich selbst, kein Fremder nicht, werd in seiner Liebe brennen;
nur die Schwachheit um und an wird von mir sein abgethan.


