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5. Wann ich, Herr, meine Sünd bedenk,
XIII. Die letzten Dinge.
6. Herr Jesu Christ, du machst es lang
in diesen bösen Tagen, den Leuten wird auf Erden bang, laß sie doch nicht verzagen;
gib ihnen deinen heilgen Geist, der sie in alle Wahrheit leit; durch Jesum Christum. Amen. 145. Eigene Weiſe.
mein Augen müßen weinen, wann ich die ewig Freud bedenk, mein Herz thut sich erfreuen;
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Herr, hilf, daß ich dein Angesicht mög sehn mit meinem Augenlicht dort, in dem ewgen Leben.
E- wig- keit, du Donnerwort, Ewig- keit, Zeit oh- ne Zeit!
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o Schwert, das durch die Ich weiß vor großer
See- le bohrt, D An- fang son- der En de! a Traurig- teit nicht, wo ich mich hin- wen- de!!
Mein ganz er
schrocknes Herz er- bebt, wenn mir dieß Wort im Sinne schwebt.
4. Doch so lang Gott im Himmel lebt
2. Kein Unglück ist in aller Welt, das endlich mit der Zeit nicht fällt, nicht endlich muß vergehen. Die Ewigkeit nur hat kein Ziel, sie treibet fort und fort ihr Spiel, bleibt unverändert stehen;
und über alle Wolken schwebt, wird solche Marter währen; wie frißt der grimmen Flamine Strahl:
ja, wie mein Heiland selber spricht: ihr Wurm und Feuer stirbet nicht. 3. Wenn der Verdammten große Qual
so manches Jahr, als an der Zahl hier Menschen sich ernähren, als manchen Stern der Himmel hegt,
als manches Laub das Erdreich trägt,
noch endlich sollte währen:
so wäre doch der Pein zuletzt cin Ende und ein Ziel gesetzt.
so plaget sie die ewge Qual und kann sie nicht verzehren.
Dann wird sich enden diese Pein, wann Gott nicht mehr wird ewig sein.
5. Ach Gott, wie bist du so gerecht, wie strafest du den bösen Knecht so hart im Pfuhl der Schmerzen! Auf kurze Lüste dieser Welt hast du so lange Pein geſtellt. Ach nimm dieß wohl zu Herzen und merke drauf, o Menschenfind: furz ist bie Zeit, der Tod geschwind.


