Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.
seen wellen: Bis hieher! weiter 6. D weisheit! decke meiner nicht!
8. Wer hat den wald gepflanzet? Durch wen wächst gras herauf? Wer giebt uns korn? wer schanzet Gebirg und thäler auf? Wer schmückt sie überall? Wer gräbt dem feuer schlünde, Legt in der tiefe gründe Den marmor, das metall?
feele Die angeborne thorheit auf, Damit sie dich zum leitstern wähle, In ihrem sonst verz. wirrten lauf. Ich weiß den weg des friedens nicht, O gönne mir dein sichres licht!
9. Herr, deine weisheit schmükket, Bereichert und erhält, Und fegnet und beglücket Die leben Sie rühme mein gefang! Ich finge dir und preiſe Dich, gott! denn du bist weiſe; Dir weih ich lob und dank.
7. Du hast mich durch mein ganzes leben Nach deinem klugen rath geführt; Mein geist muß dir die ehre geben, Daß du aufs beste mich regiert. O leite mich durch welt und zeit hinüber in die ewigkeit.
volle welt.
Allmacht Gottes.
Mel. Wer nur den lieben Gett.
Mel. Machs mit mir, Gott, nach. err, allmacht
19. Du weiser schöpfer aller 20. ſo weit, Alls ſelbſt dein
dinge, Der alles weiß, erkennt, versteht; Nichts ist so groß, nichts so geringe, Das nicht nach deiner ordnung geht. Denn der geschöpfe ganzem chor Schreibst du maaß, ziel und regeln vor.
wefen reichet. Nichts ist, was deiner herrlichkeit und deinen thaten gleichet, Es ist kein ding so groß und schwer, Das dir zu thun nicht möglich wär.
2. Die vielen wundervollen werke, Was unserm auge fern und nah, Steht alles, wie durch deine stärke So auch durch deine weisheit da. Unendlich, herr, ist dein verstand! Der ganze weltbau machts bekannt.
2. Du sprichst, und auf dein mächtig wort Fällt alles dir zu füßen. Du führest deinen anschlag fort Bei allen hindernissen. Du winkst; was noch kein auge sah, Steht augenblicklich vor dir da.
3. Du hast das große weltgebäu Allmächtig aufgeführet, Und erd und himmel zeugt, es sey Dein arm, der sie regteret. Dein wort, das sie geschaffen hat, Ist ihnen an der pfeiler statt.
4. Die menge vieler wunder zeigt, Daß, schöpfer, dein vermögen Weit über die geseße steigt, Die die natur bewegen. Du bleibst ihr herr, und ihren lauf Hebst du nach weiser willkühr auf.
3. Mit eben der allweisen stärke, Mit welcher du die welt gemacht, Regierst du alle deine werke, Die dein verstand hervorgebracht. Du brauchst, o unerschaffnes licht! Der menschen rath und beistand nicht.
4. Was du zu thun dir vorgenommen, Das kommt ohnfehlbar auch zur that. Wenn tausend hindernisse kommen, So triumphirt dein hoher rath. Den besten zweck wählt dein verstand, Die mittel stehn in deiner hand.
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5. Die menge so verschiedner willen, Wo jeder seinen weg er= wählt, Muß doch den deinen bloß erfüllen, Der feines zieles nie verfehlt, Und aller feinde stolzen wahn, Als unvernunft beschämen kann.
5. Was für ein wunder deiner macht Wird unser aug einst sehen, Wenn nach der langen grabesnacht Die todten auferstehen, Wenn du von unserm staub den rest Zu neuen förpern werden läßt!
6. Allmächtger! mein erstaunter geist Wirft sich vor dir darnieder; Die ohnmacht, wie du selber weißt, Umgiebt noch meine glieder. Mach mich zum zeu


