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Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.
Mel. Ain Wasserflüssen Babylon.
17. au
ßen und von innen, Mein thun und lassen kömmt vor dich, Gehn,
err, du erforschst und sterben!
Weisheit Gottes.
Mel. Von Gott will ich nicht.
ſtehen und beginnen; Was meine 18. Ich lobe dich und preise
feele
Dich, o
lein! Wer ist, wie du, so weise? Verstand und rath ist dein; Ach möchte, herr, mein geist In allen deinen werken Auf deine weisheit merken, Die, wer dich kennet, preist!
2. Wohin mein auge blicket, st alles harmonie, Gut und zugleich geschmücket, Voll kunst, voll pracht durch sie. Sie schaffet, sie erhält, Zu segnen, zu ergößzen, Nach herrlichen gesetzen, Den weiten bau der welt.
3. Sie hing in lichten fernen Hoch über uns hinauf, Die sonne mit den sternen, Uns zu erleuchten, auf. Da hänget sie an nichts; Von dir nur unterstüßet, Särmt, leuchtet und erhitzet Gie, schimmer deines lichts!
4. Wer hält im gleichgewichte So vieler körper kraft? Wer füllt die welt mit lichte, Als du, der alles schafft? Wer lenkt der strahlen flug, Daß sie nur nüßen können; Beleben, nicht verbrennen, So wunderbar, so klug?
vorher, und fehlest nicht, Du prüfest herz und nieren; Du kannst auch, wenn ich bin allein, Und gerne wollt verborgen seyn, All meine weg' ausspüren.
2. Es ist kein wort in meinem mund, Das ich dir könnt' verhehlen. Du, herr, siehst in des her zens grund, Ins innerste der seelen. Wo geh ich hin vor deinem geist, Da du selbst die gedanken weißt? Wohin könnt ich doch fliehen? Führ ich gen himmel; biſt du da! Im tiefsten abgrund bleibst du nah! Was kann mich dir entziehen?
3. Ja, höchster, es kann deine hand Mich allenthalben finden; Nichts bleibet dir, herr unbekannt, Nicht die geheimsten fünden. Selbst finsterniß ist vor dir licht, Ins dunkle dringt dein an gesicht, Nichts, nichts kann dir entgehen; Was ich gethan, geredt, gedacht, Wird einst vor dein gericht gebracht, Da muß ich vor dir stehen.
dann seyn, Wie freudig einstens
4. Ach präge mir dies ernsthaft ein, Das böse zu vermeiden, Laß all mein thun rechtschaffen seyn, Mich nie von tugend scheiden, Mich lieben nur, was dir gefällt, Und die verbotne lust der welt, Sammt ihrem reiz verachten. Laß mich vor dir, nach deinem wort, In frommer forgfalt immerfort Nach deinem beifall trachten.
5. Allwissender, erforsche du Mein herz, sinn und gedanken! Bin ich geneigt, von meiner ruh, Der tugend pfad zu wanken, Ja bin ich schon auf bösem weg, So führe mich den rechten steg, Entreiß mich dem verderben! Gott! möcht ich stets dich kindlich scheun! wie getrost könnt ich
5. Wer läßt uns stets umgeben Die luft, die alles trägt? Durch sie hat alles leben, und alles wird bewegt; Da sammeln dünste sich Und werden thau und regen, Und fruchtbarkeit und segen Für deine thier und mich.
6. Wer hat sie so bereitet, Daß sie den blitz gebiert, Daß sie den wind verbreitet, Den schall zum ohre führt, Den leichten vogel hebt, Den fisch, damit er schwimme, Und unsers mundes stimme Für deinen ruhm belebt?
7. Wer hob, o gott, die erde Aus deinem meer heraus, Theilt, daß sie fruchtbar werde, So gleich die wasser aus? Wer sammlet sie? wer bricht Die flüsse, wenn sie schwellen? Spricht zu der


