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Neues Braunschweigisches Gesangbuch : nebst einem kurzen Gebetbuche zum öffentlichen und häuslichen Gottesdienste : mit Herzogl. Braunschw. Lüneb. gnädigstem Special-Privilegio ; [nebst] Episteln und Evangelia auf die Sonn- und Festtage [...]
Entstehung
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Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.

vergehn, veralten wie ein kleid; tur, Im schatten deiner werke Du aber bleibst in alle ewigkeit.

4. Es werden noch die himmel und die erden, Wie ein gewand, vor dir verwandelt werden. Du bleibeft wie du bist; denn welche zeit Umgränzet wol, herr, die un­endlichk it!

Nur dunkel, wie im spiegel nur, Die größe deiner stärke. Wie schön ist, was dein auge sieht! Doch ach, o gott, wie viel entflieht Dem blöden trägen blicke!

5. Das ist der trost, die hoff nung deiner knechte. Du schüßest sie mit deiner starken rechte, Du läßt ihr herz sich ewig deiner freun, Und bleibst ihr gott; denn sie sind ewig dein.

6. Das sey mein troft in allen trüben stunden. Vom tode selbst bleibt er unüberwunden. Kein tod, kein grab trennt mich, o gott, von dir. Mein fels, mein heil, das bleibst du ewig nitr.

Mel. Es ist das Seif uns kommen.

11.

er gleicht dir, gott? undenkbar ist Die zahl von deinen jahren. Doch warst du, schöpfer, was du bist, Eh alle sonnen waren. Schon eh

2. Jehovah, tausend jahre sind Dir weniger, als stunden, Dir schneller, als ein tropf verrinnt, Begonnen und verschwunden; Ent­flohn, und dir noch immer da, Dein auge sieht sie, wie's sie fah, Nicht schöner, nicht vollkommnner. 3. Co bin ich, gott, vor dir; ich staub, Ich leicht verblühte blume, Ich allzubald des grabes raub, Mit glück und luft und ruhme. Wie ein geschwäß des tags entfleucht Mein pilgrimms leben, gott, und gleicht Kaum einem morgentraume.

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4. Und dennoch zeigst du mir von dir So viel in augenblicken, Entdeckest dich darinnen mir, Mich ewig zu beglücken. Du machst dies leben, dir sey dank! Zu ei­nem heitern übergang In ein be­glückters leben.

5. Hier seh ich, vater der na­

6. Nein, vater, deß mein herz sich freut, Du schufst mich nicht vergebens; Was schmeck ich nicht für seligkeit Im traume dieses lebens! Wie wenig ist, was ich hier seh, hier, o mein gott, von dir versteh! Doch macht mich dies schon selig.

Mel. Mein Herz und Seel den.

dein arm die welten trug, warit 12. großer gott, der alle du dir ohne sie genug, keiner

welt bedürftig.

7. Es fliehe denn dies leben hin Schnell, wie ein traum, noch schneller; Ich weiß, daß ich un­sterblich bin, Dort wird dies auge heller. Dich werd ich dort sehn, wie du bist, Und meine freude, vater, ist Dann ewig und

vollkommen.

Allgegenwart und Allwissenheit Gottes.

sen blick kein dunkles uns verhül­let; Bohin soll ich vor deinem anblick gehn? Und wohin fliehn, von dir, herr, ungefehn?

2. Könnt ich auch schnell mich zu den wolken schwingen, Und wieder schnell bis in die tiefe dringen; So hielte mich doch deine hand auch da; Denn wo ich bin, da bist du, herr, mir nah.

3. Dein auge sieht, was nacht und abgrund decken, Es kann sich nichts vor deinem licht verstecken; Du kennst genau das innre der natur, Der ganzen welt und jeder creatur.

4. Kein falscher gott, aus fal­schem wahn verehret, at je sein volk das tünftige gelebret. Qu aber weißt, was künstig wird geschehn, und läßt auch uns in Beinem wort es sehn.

5. Du weißt und hörst, was deine kinder beten; Du siehst,