Von den göttlichen Eigenschaften insbesondere.
3. Alle werke deiner hand Wa- Was dein rathschluß vormals ren dir, o gott, bekannt, Eh die wollte, Willst du noch; o hilf welt auf dein geheiß Da stand, uns allen Thun nach deinem wohldeiner weisheit preis. gefallen.
4. Wie gegoßne spiegel stehn Deine himmel; doch vergehn Deine himmel, und die welt Sinkt, wenn fie dein arm nicht hält.
4. Immer bleibst du, gott, ein feind Derer, die das unrecht üben. Immer bleibst du, gott, ein freund Derer, die das gute lieben. Laß uns darin schon auf erden Deinem bilde ähnlich werden. 5. Deine worte trügen nicht. Du bist ewig der getreue, Der das hält, was er verspricht. O daß dies mich stets erfreue! Laß nur deinen geist mich treiben, Dir herr, auch getreu zu bleiben.
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5. Nur du bleibeft wie du bist. Was dein weifer rath beschließt, Ist unwandelbar, wie du, Gut und heilig stets, wie du. 6. Du bist nicht ein menschenkind, Daß du ligest; nicht gefinnt, Wie der mensch, der wandelbar Nimmer bleibet, was er
war.
7. Was du zusagst, ist gewiß; Zwischen licht und finsterniß Tappt der mensch hier, wählt, bereut Plötzlich wieder, was ihn freut.
8. Sollt ich denn auf menschen traun, Nicht mein heil auf dich nur baun? Ohne weisheit und verstand Brunnen graben in den sand?
9. Nein, unwandelbarer, dein Soll sich meine seele freun. Sey mein fels, gott, sey mein licht, Ewig meine zuversicht.
10. Und in allgemeine nacht Sinke dann mit seiner pracht Jeder himmel, und die welt Stürze hin, wenn gott mich hält.
gewesen. beleben, erheben.
2. Ewig und unwandelbar Ist, o gott, dein hohes wissen. Was dir einmal wahrheit war, Wird es ewig bleiben müssen. Niemals kann dein ausspruch feh: len, Laß mich ihn zum leitstern wählen.
3. Herr, du bist kein menschenkind, Daß dich etwas reuen follte. Immer bleibst du so gesinnt.
6. Stets
ist wohlthun deine lust, Ewig währet deine liebe. Wohl mir, wenn ich auch mit lust, Mich in deinem willen übe! Dann, o herr, wirds meiner feelen Nie an wahrem wohlseyn fehlen.
7. Erd und himmel wird vergehn, Alle welt wird mich verlassen; Nur durch dich kann ich bestehn, Deine hand wird mich umfassen, Wenn ich nun von hinnen scheide; Ewig bist du meine freude.
Mel. Liebster Jesu, wir sind hier.
9. Gott ott, du bist von ewigkeit,
Und dein herrlich großes
wesen Aendert sich zu keiner 10. Hen feiner
zeit, Du bleibst was du
Laß dies meinen geist Ehrfurchtsvoll dich zu
8. Laß mir doch zu jeder zeit, Herr des himmels und der erden! Diese deine ewigkeit Einen starken antrieb werden, Dich zu lieben, dir zu trauen, Und mein glück auf dich zu bauen.
Mel. Mein Herz und Seel den Herren.
10. Herr gott, du biſt die
zuflucht aller zeiten; Denn du bist gott, in allen ewig keiten. Du warst es schon, eh erd und himmel ward, Eh noch dein arm sich uns geoffenbart.
2. Was bin ich, herr, und alle menschenkinder? Staub sind vor dir der heilige, der fünder. Wie schnell entflieht das leben doch von mir! Du, höchster, du nur bleibest für und für.
3. Du hast vorhin die erde zu= bereitet, Dein arm hat, gott, den himmel ausgebreitet. Doch sie
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