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206. Die Schildwache.
1. Steh' ich in finst'rer Mitternacht, So einsam auf der fernen Wacht, :,: So denk ich an mein fernes Lieb, Ob mir's auch treu und hold verblieb.:,:
2. Als ich zur Fahne fortgemüßt, Hat sie so herzlich mich geküßt, :,: Mit Bändern meinen Hut geschmückt,
Und weinend mich an's Herz gedrückt.:,:
3. Sie liebt mich noch, sie ist mir gut, D'rum bin ich froh und wohlgemuth;
:,: Mein Herz schlägt warm in falter Nacht, Wenn es an's treue Lieb' ge= dacht.:,:
207. Neiters
1. Morgenroth! Morgenroth! Leuchtest mir zu frühem Tod. Bald wird die Trompete blasen, Dann muß ich mein Leben lassen, Ich und mancher Kamerad.
2. Kaum gedacht, kaum gedacht, Wird der Lust ein End' gemacht, Gestern noch auf stolzen Rossen, Heute durch die Brust geschossen, Morgen in das kühle Grab.
4. Jetzt bei der Lampe mildem Schein Gehst du wohl in dein Kämmerlein, :,: Und schickst dein Nachtgebet zum Herrn
Auch für den Liebsten in der Fern'.:,:
1. Bin i nit& lust'ge Schweizerbue, Hab' immer frohe Mueth, Wer mer's nit glaube will, Schweig' e chli still.
Zieh' mit der Sonne us, Komm' mit de Stern nach Hus, Schweizerbue, Schweizerbue Hör' i ja so gern!
Diridi duida, duida, duidarido, duida, duida, la la la la la la la la la la la la la la hodirida.
5. Doch wenn du traurig bist und weinst,
Mich von Gefahr umrungen meinst, :,: Sei ruhig, bin in Gottes Hut, Er liebt ein treu Soldatenblut.:,:
6. Die Glocke schlägt, bald naht die nund'
4.
Und löst mich ab zu dieser Stund';
:,: Schlaf wohl im stillen Käm
merlein Und denk' in deinen Träumen mein.:,:
Morgenlied.
3. Doch wie bald, doch wie bald Welket Schönheit und Gestalt! Prahlst du gleich mit deinen Wangen,
Die wie Milch und Purpur prangen, Ach, die Rosen welken all'.
Darum still, darum still
Füg' ich mich, wie Gott es will, Und so will ich wacker streiten, Und sollt' ich den Tod erleiden, Stirbt ein braver Reitersmann.
208. Der Schweizerbue.
2. Wenn i blaf' auf meinem Alpenhorn,
Folgt mir mei liebt Heerd, Hin und her führ' is wohl, Drob'n auf der Alp.
Wenn i zur Sennhütt' komm', Jodli mei Diridum, D'Sennrin ruft: lust'ger Bue, Wo bist du so lang? Diridi duida, 2c.


