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209.
1. Grambambuli, das ist der Titel Des Tranks, der sich bei uns bewährt, vallera!
Er ist ein ganz probates Mittel, Wenn uns was Böses widerfährt, vallera!
:,: Des Abends spät, des Morgens früh'
Trink' ich ein Glas Grambambuli, Erambambambambuli, Grambam
Dem sterbend seine Buhle Den gold'nen Becher gab
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buli!:,:
2. Bin ich im Wirthshaus abgestiegen, Gleich einem großen Cavalier, Dann laß ich Brod und Braten liegen
Und greife nach dem Pfropfenzieh'r, :,: Dann bläst der Schwager Tantantri
Zu einem Glas Crambambuli.:,:
3. Reißt mich's im Kopf, reißt mich's im Magen,
Hab' ich zum Essen keine Lust, Wenn mich die bösen Schnupfen plagen,
Hab' ich Katarrh auf meiner Brust, :,: Was kümmern mich die Medici? Ich trink' einGlasGrambambuli.:,:
Crambambuli.
2. Es ging ihm nichts darüber, Er leert' ihn jeden Schmaus, Die Augen gingen ihm über, So oft er trank daraus
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3. Und als er kam zu sterben, Zählt er sein' Städt' im Reich, Ließ Alles seinen Erben, Den Becher nicht zugleich.
4. Wär' ich zum großen Herrn ge= Foren,
Wie Kaiser Maximilian,
Wär' mir ein Orden auserkoren, Ich hängte die Devise d'ran: :,: ,, Toujours fidèle et sans souci, C'est l'ordre du Crambambulit":,:
5. Ist mir ein Wechsel ausgeblieben, Hat mich das Spiel labet gemacht,
210. Der König von Thule.
1. Es war ein König in Thule, 4. Er saß beim Königsmahle
Gar treu bis an das Grab,
Die Nichter um ihn her,
In hoher Väter Caale, Dort auf dem Schloß am Meer.
Hat mir mein Mädchen nicht geschrieben,
Ein'n Trauerbrief die Post gebracht:
:,: Dann trink ich aus Melancholie
Ein volles Glas Crambambuli.:,:
6. Ach, wenn die lieben Eltern wüßten
Der Herren Söhne große Noth, Wie sie so flott verkeilen müßten, Sie weinten sich die Neuglein roth; :: Indessen thun die Filii
Cich bene beim Crambambuli.:,:
5. Dort stand der alte Zecher, Trank letzte Lebensgluth, Und warf den heil'gen Becher Hinunter in die Fluth.
6. Er sah ihn stürzen, trinken, Und sinken tief in's Meer, Die Augen thäten ihm sinken, Trank nie einen Tropfen mehr.


