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Das Rütli : ein Liederbuch für Männergesang
Entstehung
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3. Man ziehet in's Schlachtgewühl, Zum heißen Kampf, der Tag war schwül.

JmStahlkleid, gar grausigfurchtbar Stund Destreichs geübte Kriegs­schaar;

:,: Doch kühlt der Tod bald ihren Muth,

In unserm Land wallt Schweizer­blut.:,:

4. Sie stürzen mit freier Brust, Im Herzen Muth und Siegeslust, Zum Kampfplaß, wo man in Schlachtwuth

Dumpf brüllend sich wälzt im Herzblut!

:,: Es troßt das Heer, die Noth wird groß, Und Mancher stirbt vom Speeres­stoß!:,:

187.

1. Brüder, zu den festlichen Gelagen Hat ein guter Gott uns hier vereint; Allen Sorgen laßt uns jetzt ent­sagen,

Trinken mit dem Freund, der's redlich meint.

:,: Da, wo Nektar glüht, Valleralla! Holde Lust erblüht, Valleralla! Wie den Blumen, wenn der Früh­ling scheint.:,:

2. Laßt uns froh die goldne Zeit durchschwärmen, Hangen an des Freundes treuer Brust;

An dem Freunde wollen wir uns wärmen,

In dem Weine kühlen unsre Zust! :,: In der Traube Blut Trinkt man deutschen Muth, Wird der Mann sich hoher Kraft bewußt.:,:

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Trinklied.

3. Nippet nicht, wenn Bachus Quelle fließet, Aengstlich an des vollen Bechers Nand;

WerbasLeben tropfenweis genießet,

5. ,, Erhaltet mir Weib und Kind, Die Eurer Hut empfohlen sind!" Ruft Struthan, umfaßt mit Mannskraft,

Drückt nieder der langen Speer' Schaft!

:,: Gräbt's in die weite Helden­brust,

Mit Gott der Freiheit sich be­wußt.:,:

6. Und über die Leiche

Tritt das Heldenvolk im Stur­messchritt; Der Schwertschlag erbliget furcht­bar, Im Helmglanz erbleicht die Mord­schaar;

:,: Und es erdröhnt von Berg zu Thal Der freien Nachwelt Siegeshall!:,:

Hat des Lebens Deutung nicht erkannt.

:,: Nehmt ihn frisch zum Mund, Leert ihn bis zum Grund, Den ein Gott vom Himmel uns geſandt.:,:

4. Auf des Geistes lichtgewohnten Schwingen Stürzt der Jüngling muthig in die Welt,

Wackre Freunde will er sich erringen, Die er fest und immer fester hält. :: Bleibt die Meinen all, Bis zum Weltenfall

Treu dem Freund auf ewig zuge­ſellt.:,:

5. Lasset nicht die Jugendkraft ver­rauchen!

In dem Becher winkt der goldne Stern: Honig laßt uns von den Lippen saugen,

Liebe ist des Lebens süßer Kern! :,: Ist die Kraft verfaust, Ist der Wein verbraust, Folgen, alterGharon, wir dir gern.:,: