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Das Rütli : ein Liederbuch für Männergesang
Entstehung
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Anhang.

185. Dem Vaterland.

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1. Rufst du, mein Vaterland? Sieh' uns mit Herz und Hand, All' dir geweiht!

Heil dir, Helvetia!

Haft noch der Söhne ja, Wie sie Sankt Jakob sah, Freudvoll zum Streit!

2. Da, wo der Alpenkreis Nicht dich zu schützen weiß Wall' dir von Gott Stehn wir den Felsen gleich, Nie vor Gefahren bleich, Froh noch im Todesstreich, Schmerz uns ein Spott.

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3. Nährst uns so mild und treu, Hegst uns so stark und frei, Du Hochlands Brust! Sei denn im Feld der Noth,

1. Laßt hören aus alter Zeit, Von fühner Ahnen Heldenstreit, Von Speerwuth und wildem Schwertkampf, Von Schlachtstaub und heißem Blutdampf,

:,: Wir singen heut' ein heilig Lied, Es gilt dem Helden Winkelried.:,: Das Rütli. 2. Auflage.

Wenn dir Verderben droht, Blut uns ein Morgenroth, Tagwerk der Luft!

4. Frei, und auf ewig frei Ruf unser Feldgeschret, Hall' unser Herz!

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Frei lebt, wer sterben kann, Frei, wer die Heldenbahn, Steigt als ein Tell hinan, Nie Hinterwärts!

5. Doch, wo der Friede lacht Nach der empörten Schlacht Drangvollem Spiel.

186. Sempacherlied.

O da, viel schöner, traun, Fern von der Waffen Grau'n, Heimat, dein Glück zu bau'n Winkt uns das Ziel!

2. Bei Sempach, der kleinen Stadt, Manch Ritter wohl gespottet hat; Der Heertroß zerstört das Korn­feld,

Doch warnend ruft dort ein Kriegsheld:

:,: Jm Kurzen bringt euch blutigroth Ein Eidgenoß das Morgenbrød!:,:

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