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Besondere Zeiten und Verhältniffe.
8. Breit aus die Flügel beide, 8. Soll diese Nacht die lette o Jesu, meine Freude, und nimm sein in diesem Jammerthal, so führ Dein Rüchlein ein; will Satan mich, Herr, in Himmel ein zur mich verschlingen, so laß die Engel auserwählten Zahl. fingen: dies Kind soll unverletet sein!
9. Auch euch, ihr meine Lieben, soll heute nicht betrüben fein Unfall noch Gefahr! Gott laß euch ruhig schlafen, stell euch die güldnen Waffen um's Bett und seiner Engel Schaar!
Paul Gerhardt, 1607-1676.
9. Und also leb und sterb ich Dir, Du Herr Gott Zebaoth; im Tod und Leben hilfst Du mir aus aller Angst und Noth.
Joh. Friedr. Herzog, 1647-1699.
3. Gedenke, Herr, doch auch an mich in dieser finstern Nacht, und schenke Du mir gnädiglich den Schirm von Deiner Wacht.
Krieg und Frieden.
Mel. Rommt her zu mir, spricht Gottes Sohn.
Eigene Melodie.
147. Nun sich der Tag ge
148. Verzage nicht, du Häuf
endet hat und keine Sonn mehr lein flein, obschon die Feinde wilscheint, schläft alles, was sich ab- lens sein, dich gänzlich zu verstögematt't, und was zuvor geweint. ren, und suchen deinen Untergang, davon dir recht wird angst und bang; es wird nicht lange währen.
2. Nur Du, mein Gott, hast keine Rast, Du schläfst noch schlummerst nicht; die Finsternis ist Dir verhaßt, weil Du bist selbst das Licht.
2. Des tröst dich nur, daß deine Sach ist Gottes, dem befiehl die Rach, und laß du ihn nur walten; er wird durch seinen Gideon, den er wohl weiß, dir helfen schon, dich und sein Wort erhalten.
3. So wahr Gott Gott ist und sein Wort, muß Teufel, Welt und Höllenpfort, und was dem thut anhangen, endlich werden zu Schand und Spott; Gott ist mit uns und wir mit Gott, den Sieg wolln wir erlangen.
4. 3war fühl ich wohl der Sünden Schuld, die mich bei Dir flagt an; doch aber Deines Sohnes Huld hat gnug für mich gethan.
5. Den seß ich Dir zum Bürgen ein, wenn ich muß vor Gericht; ich kann ja nicht verloren sein in solcher Zuversicht.
6. Drauf thu ich meine Augen zu und schlafe fröhlich ein, mein
Gott wacht jetzt in meiner Rub; 149. Gottlob, Gottlob,
wer wollte traurig sein?
Mich. Altenburg, 1584-1640 ( Gustav Adolfs Feldlied).
Mel. Nun lob mein Seel 2c.
nun ist er
7. Weicht, nichtige Gedanken, schollen das edle Fried- und Freudenhin, wo ihr habt euren Lauf; ich baue jetzt in meinem Sinn Gott einen Tempel auf.
wort, daß nunmehr ruhen sollen die Spieß und Schwerter und ihr Mord! Wohlauf, und nimm nun wieder


