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Gesangbuch für die evangelisch-christliche Kirche in Nassau
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Besondere Zeiten und Verhältnisse. allen Schäßen

wenn nun Dein großer Tag uns erscheint und Dein Gericht, ich da­11. Willst Du mich fränken, vor erschrecke nicht. mit Galle tränken, und soll von 5. Führe mich, o Herr, und Plagen ich auch was tragen: leite meinen Gang nach Deinem wohlan, so mach es, wie Dir es Wort; sei und bleibe Du auch beliebt. Was gut und tüchtig, was heute mein Beschüßer und mein schädlich und nichtig meinem Ge- Hort: nirgends als bei Dir allein beine, das weißt Du alleine, hast kann ich recht bewahret sein. niemals einen zu sehr noch betrübt.

6. Meinen Leib und meine Seele 12. Kreuz und Elende das sammt den Sinnen und Verstand, nimmt ein Ende, nach Meeres- großer Gott, ich Dir befehle unter brausen und Windessausen leuchtet Deine starke Hand. Herr, mein der Sonne erwünschtes Gesicht. Schild, mein Ehr, mein Ruhm, Freude die Fülle und selige Stille nimm mich auf, Dein Eigenthum.

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darf ich erwarten im himmlischen Garten, dahin sind meine Gedanken gericht.

7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, Liſt und Anschläg von mir wende und mich halt in guter Acht, der auch endlich mich zur Ruh trage nach dem Himmel zu.

Paul Gerhardt, 1607-1676.

Heinr. Albert, 1604-1651.

Allergewißste, aus der edelste Hort!

Eigene Melodie.

143. Gott des Himmels und der Erden, Vater, Sohn und heilger Geist, der es Tag und Nacht läßt werden, Sonn und Mond uns

scheinen heißt, dessen starke Hand die Welt und was drinnen ist er­hält:

Eigene Melodie.

144. Wach auf, mein Herz, und singe dem Schöpfer aller Dinge, dem Geber aller Güter, dem from= men Menschenhüter!

2. Gott, ich danke Dir von Herzen, daß Du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Noth und Schmerzen hast behütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist.

2. Heut, als die dunkeln Schat­ten mich ganz umfangen hatten, haft Du, o Gott, gewehret, daß mich kein Leid versehret.

3. Du sprachst: mein Kind, nun 3. Laß die Nacht auch meiner liege, trotz dem, der dich betrüge, Sünden jetzt mit dieser Nacht ver- schlaf wohl, laß dir nicht grauen, gehn; o Herr Jesu, laß Dich fin- du sollst die Sonne schauen! den und Dein Herz mir offen stehn, 4. Dein Wort, Herr, ist ge­da alleine Hülf und Rath ist für schehen, ich kann das Licht noch meine Missethat. sehen, von Noth bin ich befreiet, 4. Hilf, daß ich mit diesem Dein Schutz hat mich erneuet. Morgen geistlich auferstehen mag 5. Du willst ein Opfer haben, und für meine Seele sorgen, daß, hier bring ich meine Gaben: mein