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Christliches Leben.
bescheid ich Deiner Hand; aus daß ich meinen Lauf durch Christi dieser dunklen Höhle führ sie in's Tod vollende. So geh ich freudig Vaterland. Du hast sie mir ge- hin und weiß, daß ich ohn Ende geben, so nimm sie wieder hin, des Himmels Erbe bin. daß ich in Tod und Leben nur Dein alleine bin.
Benj. Schmold, 1672-1737.
3. Was werd ich, Jesu, finden, das Dir gefallen kann? Ach, nimm
mel. Wer nur den lieben Gott zc.
doch meine Sünden als ein Ber- 134. Ich sterbe täglich, und
mächtnis an; wirf sie in Deine mein Leben eilt immerfort zum Wunden wie in ein Meer hinein, Grabe hin, wer kann mir einen so hab ich Heil gefunden und Bürgen geben, ob ich noch morgen schlafe selig ein. lebend bin? Die Zeit geht hin, der Tod kommt her, ach, wer nur immer fertig wär!
4. Dir, o Du Geist der Gnade, laß ich den letzten Blick; zieh ich des Todes Pfade, so sich auf mich zurück; ach, fleh in meinem Herzen, wenn ich kein Glied mehr rühr, und stell in meinen Schmerzen mir nichts als Jesum für.
2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget, ist immer reif zu Sarg und Grab; der Apfel, der den Wurm schon heget, fällt endlich unversehens ab. Ich weiß, es ist der alte Schluß, daß ich zu Erde werden muß.
5. Ihr Engel, nehmt die Thränen von meinen Wangen an; ich weiß, daß euer Sehnen sonst nichts erfreuen kann. Wenn Leib und Seele scheiden, tragt mich in Jesu Schooß, so bin ich voller Freuden und aller Thränen los.
3. Es schickt der Tod nicht immer Boten, er kommet oft unangemeld't und fordert uns in's Land der Todten; wohl dem, der Haus und Herz bestellt! Denn 6. Euch aber, meine Lieben, ewges Unglück oder Glück hängt die ihr mich dann beweint, euch oft an einem Augenblick.
hab ich was verschrieben, Gott, 4. Herr aller Herren, Tod und euren besten Freund. Drum nehmt den letzten Segen, es wird gewiß geschehn, daß wir auf Zions Wegen einander wiedersehn.
Leben hast Du allein in Deiner Hand; wie lange Du mir Frist gegeben, das ist und bleibt mir unbekannt; hilf, daß ich jeden Glockenschlag an meinen Abschied denken mag.
7. 3ulegt sei dir, o Erde, mein blaffer Leib vermacht, damit dir wieder werde, was du mir zuge= bracht. Mach ihn zu Asch und Staube, bis Gottes Stimme rust; denn dieses sagt mein Glaube: er bleibt nicht in der Gruft.
8. Dies ist mein letzter Wille; Gott drückt das Siegel drauf. Speise bin. Nun wart ich in der Stille, bis
5. Es kann vor Abend anders werden, als es am Morgen mit mir war; den einen Fuß hab ich auf Erden, den andern auf der Todtenbahr; ein kleiner Schritt ist nur dahin, wo ich der Würmer
6. Ein einzger Schlag fann


